Bauarbeiten am Lemförder Amtshof können beginnen

Erster Spatenstich für neuen Verwaltungsanbau

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Mit Spaten fing es an, mit dem Bagger im Hintergrund geht es weiter: Rüdiger Scheibe (v.l.), Heiner Richmann, Oliver Keese, Ludwig Wiegmann, Lars Mentrup und Hermann Dannhus leisteten gestern die Vorarbeit für das schwere Gerät.

Lemförde - Von Marcel Jendrusch. Der Anfang ist gemacht: Mit dem ersten Spatenstich wurde gestern offiziell mit den Bauarbeiten zum neuen Verwaltungsanbau an den historischen Amtshof in Lemförde begonnen.

„Endlich geht es los“, sagte Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe, als er zusammen mit seinen Stellvertretern Hermann Dannhus und Heiner Richmann, dem kurzfristig für Jürgen Hage eingesprungenen Ludwig Wiegmann, Diplom-Ingenieur Oliver Keese und Lars Mentrup vom Bauamt die Spaten in die Hand nahm und erste Löcher in die Wiese neben dem Amtshof schaufelte. „Das Einzige, was jetzt noch den Zeitplan durch-

einander bringen könnte wäre, wenn wir eine größere Siedlung von Germanen oder Römern finden“, scherzte Scheibe.

Was die Bauarbeiter der Stemweder Firma Depenbrock – diese ist für die Erdarbeiten zuständig – alles finden werden, wird die Zeit zeigen – weggeworfen wird jedenfalls nichts. Die Firma Arcontor aus Wolfenbüttel wird die Baumaßnahme archäologisch begleiten. Dies ist laut der Samtgemeinde notwendig, da im Bereich des neuen Anbaus Überreste der alten Lemförder Burg vermutet werden. Diese würden dann für die Nachwelt dokumentiert.

Auch Oliver Keese ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten im Zeitplan bleiben. „Wenn witterungsbedingt alles glatt läuft hoffen wir, im Februar oder im März mit dem Rohbau starten zu können“, erklärte der Diplom-Ingenieur.

Das knapp drei Millionen Euro teure Bauvorhaben war im Sommer vom Samtgemeinderat beschlossen worden. Ziel ist es, die Arbeitsabläufe der Verwaltung effizienter zu machen. Auch die Bürger der Samtgemeinde sollen profitieren. Ein zentraler Standort soll unnötige Wege überflüssig machen, durch Barrierefreiheit können dann auch ältere Mitbürger oder Eltern mit Kinderwagen Behördengänge ohne größere Schwierigkeiten absolvieren.

Einen hässlichen Betonklotz braucht laut den Planungen niemand zu fürchten. Die Fassade soll sich ins Ortsbild einfügen, großzügige Fensterfronten sollen einen Blick vom Haupteingang bis zum Bürgerpark auf der Rückseite des Gebäudes möglich machen. Die Fertigstellung und Einweihung sind für den Sommer 2017 geplant.

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