Fleckenrat stellt Mittel bereit

Bahnhofsgebäude in Lemförde wird zum Fahrradunterstand

Weil die Fahrradboxen am Lemförder Bahnhof heißbegehrt aber knapp sind, sollen zwei Räume im Bahnhofsgebäude in Fahrradunterstände umgewandelt werden.
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Weil die Fahrradboxen am Lemförder Bahnhof heißbegehrt aber knapp sind, sollen zwei Räume im Bahnhofsgebäude in Fahrradunterstände umgewandelt werden.

Lemförde – Bis das Umfeld des Lemförder Bahnhofs umgestaltet und damit auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verbessert werden, dauert es noch ein paar Jahre. Weil die Nachfrage nach sicheren Abstellmöglichkeiten groß ist und die Lemförder so lange nicht warten möchten, hat der Fleckenrat am Mittwochabend außerplanmäßig Mittel für eine kurzfristige Lösung zur Verfügung gestellt.

Laut Bürgermeister Lars Mentrup ist vorgesehen, die zwei großen Räume im Bahnhofsgebäude, das dem Flecken gehört, zeitnah in Abstellräume für Fahrräder umzufunktionieren. Das sei mit relativ wenig Aufwand zu machen, erläuterte er. Die Beleuchtung wird verbessert und mit Bewegungsmeldern ausgestattet, ein Raum bekommt einen neuen Anstrich, die Türen werden ausgetauscht und mit einem Transponderschlosssystem versehen, wie es auch in anderen gemeindlichen Einrichtungen genutzt wird. Wer sein Fahrrad in den Räumen unterstellen möchte, erhält gegen Pfand einen Transponder. So ist sichergestellt, dass nur diejenigen Zutritt haben, die dort einen Stellplatz haben. Ein Raum ist für E-Bikes vorgesehen, die etwas mehr Platz benötigen, in dem anderen werden normale Fahrräder abgestellt.

Eine konkrete Summe für die Maßnahme nannte Mentrup in der Sitzung nicht, die 40000 Euro, die die Verwaltung im Haushalt 2022 vorsorglich bereits angemeldet hatte, werden nach seiner Einschätzung aber in der Höhe nicht benötigt.

„Ich finde es schön, dass so schnell und pragmatisch eine Lösung gefunden wurde“, bewertete Dr. Gitta Egbers (SPD) den Verwaltungsvorschlag, der bei einer Enthaltung die einhellige Zustimmung des Rates fand.

Henrik Storck (Wählergemeinschaft) regte an, in diesem Zusammenhang auch die Mieter der Fahrradboxen am Bahnhof anzuschreiben und zu fragen, ob sie ihre Box tatsächlich noch nutzen. Denn einige würden augenscheinlich nicht mehr genutzt. Bei 25 Euro Miete im Jahr habe der ein oder andere vermutlich vergessen zu kündigen, so Storck. Auch das könnte helfen, die Warteliste für einen sicheren Abstellplatz zu verkürzen.

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