Axel Meinke neuer Schriftführer der Werbegemeinschaft/Dank an Jutta Meyer

Lemförder Sommer: Gute Planung zahlt sich aus

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Dietmar Emshoff dankte Jutta Meyer mit einem Blumenstrauß.

Stemshorn - Mit der Werbegemeinschaft des Flecken und der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ hat die Samtgemeindeverwaltung einen starken Partner im Marketing an ihrer Seite. Das zeigte sich wieder deutlich in der Jahreshauptversammlung der „LemFörderer“, die Rückschau und Ausblick hielt, Finanzen überprüfte und neue Mitglieder in Tiemann‘s Hotel in Stemshorn begrüßte.

Bernd Ufferhardt berichtete zu Finanzen und Kassenlage und beruhigte: „Wir wussten im Vorfeld, dass der Lemförder Sommer einen großen Posten darstellt. Doch er riss kein Loch in die Kasse, da wir frühzeitig gut geplant haben.“ Laut seiner Berechnungen kosteten das Lichter- und Sommerspektakel bei überaus großem Erfolg etwa 14500 Euro. „Doch das darf sie nicht erschüttern, denn durch den Zuschuss vom Flecken und anderer, inklusive Sponsoring, Mitgliedsbeiträgen und Kassenbestand stehen wir noch gut da.“ Und da der Lemförder Sommer erst wieder 2017 stattfinde, fiele dieser Posten in der Planung in diesem Jahr aus. Nach Prüfung war die Kasse ausgeglichen und der Vorstand entlastet.

Mit dem Lemförder Sommer, dem Lichterzauber, dem Moonlight-Shopping und der Weihnachtsmarken-Aktion gibt es feste Termine, auf die sich die Bewohner von Flecken und Samtgemeinde regelmäßig freuen. Vor der Neuwahl des ersten Vorsitzenden dankte Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe Dietmar Emshoff und dem Vorstand für die Arbeit. Und weil Dietmar Emshoff diese fortführen möchte, wurde er als erster Vorsitzender durch Wahl bestätigt. „Ich habe Jutta Meyer versprochen, dass sie nicht mehr mitschreiben muss für uns, das halte ich auch“, so Emshoff. Neuer Schriftführer ist Axel Meinke, der in den Jahren zuvor schon für den Internetauftritt der Werbegemeinschaft zuständig war. Neuer Kassenprüfer wurde Bernd Lücke. Erfreulich deutete der Vorstand den Eintritt von zwei neuen Mitgliedern: Firma Ampael, Ambulante Pädagogische Lebenshilfen, in Lemförde und die Firma BrennerEy, der Edelbrennerei von Gerhard Ey in Drohne. Er gab direkt eine Kostprobe mit dem Likör „Lemförder Sommertraube“, auf Grundlage einer echten Lemförder Traube aus der Lemförder Orchideenzucht.

Das Pendant zur Internetseite der „LemFörderer“ stellte Silvia Lange vor: Den Facebook-Auftritt, den sie Mitte November installierte und betreut: „Wir haben schon 75 Daumen nach oben, soll heißen Likes“, lobte sie die offene Seite. Dort bewirbt sie aktuell Lemförde und umzu mit dem Aufruf für ein Voting bei ffn. „Die Top 25 der Orte gewinnen nämlich ein Drohnen-Video und können damit der Welt ihre Ortschaft von oben zeigen“, so die Fachfrau.

Der Bericht aus der Samtgemeinde von Rüdiger Scheibe umfasste Kerndaten wie Grund- und Gewerbebesteuerung und Einwohnerzahl. Interessant und das wollten die Mitglieder genauer wissen: Die Flüchtlingssituation. „Wir werden 180 dezentral in verschiedenen Orten der Samtgemeinde untergebrachte Flüchtlinge bis Ende März haben.“ Damit sei die Quote erfüllt und dank der vielen ehrenamtlichen Helfer die Situation relativ entspannt. „Aber die Geflüchteten brauchen nicht nur eine Wohnung, Kleidung und Essen, sie brauchen eine Arbeitsperspektive“, damit appellierte er an die Gewerbetreibenden, Praktikumsplätze zu generieren. „Die Verwaltung erstellt derzeit eine Datenbank mit den tatsächlichen Qualifikationen der Flüchtlinge.“

Zu den Baumaßnahmen in der Samtgemeinde informierte er: In Hüde entstehe der Abenteuergolfplatz mit neuem Toiletten- und Kassenhaus, das Feuerwehrgerätehaus in Lembruch bekäme eine Erweiterung, die Bauarbeiten für den Verwaltungsanbau des Amtshofes seien ausgeschrieben.

Um den zahlreichen Ehrenamtlichen in der Samtgemeinde „Danke“ zu sagen, hätte sich der Samtgemeinde-Rat entschlossen, sich der Einführung der Niedersächsischen Ehrenamtskarte anzuschließen. „Damit gibt es Vergünstigungen im kulturellen Bereich und auch vor Ort planen wir ermäßigte Eintritte kommunaler Einrichtungen“. „LemFörderer“ und Samtgemeindeleitung zogen das Fazit: Baumöglichkeiten gleich Zuzug, Kaufkraft und Entwicklungs-chancen.

sbb

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