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Ältere Dame kommt in Marl von der Straße ab

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Von: Anja Schubert

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Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Flöthdamm in Marl stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz und dem Einsatz von Löschschaum erstickten die Feuerwehrleute die Flammen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Flöthdamm in Marl stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz und dem Einsatz von Löschschaum erstickten die Feuerwehrleute die Flammen. © Dr. Schütz

Marl – „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ lautete das Alarmstichwort, das am Freitagmorgen gegen 10.20 Uhr Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lemförde und Brockum sowie den Löschzug Dümmer mit den Einheiten aus Marl, Hüde und Lembruch auf den Plan rief.

Einsatzleiter und stellvertretender Gemeindebrandmeister Marco Wellmann, der als erster vor Ort war, fand im Bereich Flöthdamm in Marl ein Auto im Vollbrand vor. „Glücklicherweise war keine Person eingeklemmt und es saß auch niemand im Fahrzeug“, so Dr. Michael Schütz, Pressesprecher der Feuerwehren „Altes Amt Lemförde“. Die Fahrerin, eine ältere Dame, hatte selbst rechtzeitig den Wagen verlassen können. Sie wurde umgehend vom Rettungsdienst versorgt.

Die Einsatzkräfte, ein Atemschutzgeräteträgertrupp, löschten mit Schaum das Auto ab. Da sich das Fahrzeug nahe eines Grabens und somit eines offenen Gewässers befand, wurde zusätzlich der Gerätewagen Gefahrgut (GWG) aus Diepholz alarmiert und eine Ölsperre gesetzt.

Die Schadenshöhe und die Ursache des Fahrzeugbrandes seien unklar, erläuterte Polizeipressesprecher Thomas Gissing. Bekannt sei bisher lediglich, dass sich die ältere Dame auf dem Weg von Hüde nach Marl befunden habe, dafür jedoch nicht den normalen, sondern den kürzesten Weg „mittendurch“ genommen hätte. Auf der schmalen Zuwegung sei sie von der Straße abgekommen und habe sich im Graben festgefahren. Die Fahrerin wurde mit einer Handverletzung ins Krankenhaus gebracht.

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehren waren zudem die Polizei sowie der Rettungsdienst nebst Notarzt vor Ort.

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