Zahlreiche Besucher erfreuen sich an „Kunst im Garten“

Mit Augen auf Entdeckertour

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Im idyllischen Garten von Elke Wilkens genossen die Besucher am Sonntag Kunst, Musik und gute Gesellschaft. Die Veranstaltung „Kunst im Garten“ war ein voller Erfolg.

Hüde - Mit den Augen auf Entdeckertour gehen konnten am Sonntag zahlreiche Besucher, die zur „Kunst im Garten“ in den Püttingweg nach Hüde gekommen waren. Nach dem grandiosen Erfolg vor vier Jahren hatte Elke Wilkens erneut einige Künstlerinnen um sich „geschart“, die mit ihr ausstellten.

Hausherrin Elke Wilkens malt überwiegend in Kreide. Ihre Liebe zur Malerei entdeckte sie, als sie an einem Malkurs, den Bärbel Gromm im Lembrucher Dümmer-Museum gab, teilnahm. Als Motive wählt sie den Dümmer, reizvolle Sonnenuntergänge oder das Moor, das sie äußerst faszinierend findet. „Moor und Dümmer – das sind so meine Leidenschaften“, gesteht die Künstlerin lachend, deren weiteres Hobby das Fotografieren ist. So entstehen ihre Bilder nicht nur nach Skizzen, die sie vor Ort fertigt, sondern ebenfalls nach Fotos.

Dümmer und Worpswede

Die in der Dümmerregion renommierte Malerin Bärbel Gromm aus Lembruch präsentierte einige ihrer farbenfrohen Bilder, die sie in Pastellkreide, Jaxon Kreide, Aquarell und Acryl fertigt. Bewundern konnten die Besucher Blumenbilder, den Dümmer, etliche Landschaften oder sogar Worpswede im Winter. „Ich sehe etwas und dann speichere ich das im Kopf ab“, erzählt sie, wie sie ihre Inspirationen bekommt, die sie dann mit Farbe und Pinsel umsetzt.

Ute Schmidt-Reckmann aus Diepholz frönt mit ganzem Herzen der Stickerei. Ihre reizvollen Motive stickt sie auf Natur- und Siebleinen mit Baumwollgarn, Sticktwist oder Seide. Zu ihren Werken zählen Kissen, Tischdecken, Tischbänder, Tischläufer, aber auch Bilder, die wie gemalt aussehen. „Tischwäsche ist eigentlich das, was ich am meisten mache“, erklärt sie, was bei ihr im Fokus steht. In Holz und Metall gestaltet Alexandra Westermann aus Lembruch dagegen ihre Arbeiten wie Stelen, Kränze, Engel, Geschenkartikel aller Art oder Tischdekoration, die in Haus und Garten zum besonderen Blickfang werden.

Während die Augen der Gäste Blumen, Landschaften, einen geheimnisvoll wirkenden Wald, den Dümmer nebst seinen schmucken reetgedeckten Häusern, das Moor, zauberhafte Sonnenuntergänge oder gar eine gestickte Küche, die mit viel Liebe zum Detail von Ute Schmidt-Reckmann kreiert worden war, genossen, stimmte der Shanty-Chor der Seglervereinigung Grawiede sein „Wir sind die Jungen von der Grawiede, reißen Bäume aus wo keine sind…“ an. „Singen macht einfach fröhlich und erhält jung. Das sieht man an unseren knackigen Männern, die wir hinter uns haben“, sagte launig der Sprecher des Chores, Werner Nitz, der scherzend vervollständigte: „Es knackt immer – und wenn es die Knie oder die Hüften sind.“ In kleiner Besetzung trugen die „Seemänner“ während des weiteren Nachmittags mit ihren Liedern von Wasser, Wind und Wellen zur musikalischen Unterhaltung bei, sodass die „Kunst im Garten“ erneut zum rundum gelungenen Erfolg wurde. 

cb

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