Förderverein Dümmer-Museum wird 15 Jahre alt und will Mitgliederwerbung aktivieren

Aufbruchstimmung nach dem Jubiläum

Der Vorstand des Fördervereins Dümmer-Museum (von links): Vorsitzender Rüdiger Scheibe, zweiter Vorsitzender Michael Macke, Schriftführerin Sabine Hacke, der neue Kassenprüfer Jörg Böse und Kassenwart Christoph Engel. Foto: Brauns-Bömermann

Lembruch – Der Blick zurück auf 50 Jahre Dümmer-Museum in Lembruch mit Festprogramm, Bau eines Einbaums und neu erstellter Chronik bestimmten die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Dümmer-Museum. Aber es war eine positive Aufbruchstimmung nach den Anstrengungen rund um das Jubiläum zu sehen.

Im Kurzbericht des ersten Vorsitzenden Rüdiger Scheibe kam auch zum Ausdruck: „Ziel muss es sein, die Mitgliederwerbung zu aktivieren.“ Er schlug vor, den Flyer zu aktualisieren und „aufzupeppen“. Ins Detail ging Schriftführerin Sabine Hacke, Leiterin des Dümmer-Museums: „Die Festwoche war super, leider war die Festveranstaltung nur für eine geschlossene Gesellschaft und der Sommer war für den Einbaum-Bau und die Aktionen im Freien zu heiß.“ Sie hätte sich mehr Publikum versprochen. Mit dem Gesamtergebnis war die Museumsleiterin sehr zufrieden: „Wir haben eine Chronik erstellt, Sonderausstellungen erarbeitet und präsentiert, Events zum Mitmachen angeboten.“

Mit dem Jubiläum sei einmal mehr deutlich geworden, welchen kulturgeschichtlichen Stellenwert die Dümmer-Region in der Archäologie und Bodendenkmalpflege habe. „Mir war bis dahin auch nicht klar, welche kulturgeschichtliche Bedeutung die Region mit ihren Fundstellen hat“, so Vorsitzender Scheibe.

Zum Abschluss der Festwoche war ein Plakat mit 30 Bildern rund und den Dümmer von Barbara Hoffmann entstanden, das im Museumsshop erhältlich ist. Hacke berichtete weiter aus Sammlung, Ausstellungen und Projekten: „Die Forschungsstation ,Leben im Wasser´ wird besonders gut nachgefragt.“ Hierher zieht es Grundschulklassen und auch Lehrer in Ausbildung hin.

Der Förderverein zählt derzeit 31 Mitglieder. Mitglied Peter Katz bot seine Hilfe an: „Ich prognostiziere 19 weitere Mitglieder, wenn ich bei den Unternehmen in der Region anklopfe.“ So das Angebot, um auf 50 Mitglieder zu kommen, denn er zeigte sich überzeugt: „Das Dümmer-Museum ist ein wahres Schätzchen“.

Kassenwart Christoph Engel berichtete zum Kassenbestand. „Wir haben noch Rücklagen, konnten die gewünschten Keramik-Repliken zum Anfassen anschaffen und den Eigenbetrieb des Museums wie jedes Jahr mit einer erheblichen Summe unterstützen.“ Sabine Hacke wurde als Schriftführerin und Christoph Engel als Kassenwart wiedergewählt. Die Kasse prüfen Thorsten Finke und Jörg Böse, Letzterer rückte nach der Wahl für Friedhelm Wies nach. Der Tagsordnungspunkt „Verschiedenes“ brachte zutage: Der Förderverein wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Sabine Hacke konnte von einer Einigung mit der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer (NUVD) bezüglich der Pflege des Außenaquariums berichten: „Da sind wir jetzt alle dran, das sieht bald wieder schön aus.“

Hermann Dannhus wies auf die Reinigungsaktionen rund ums Museum hin: Am Samstag, 16. März, ist Entenfang-Reinigung und am Samstag, 30. März, wird der Deich vom Müll befreit. Dannhus bat um Mithilfe der Mitglieder.   sbb

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