Annette Travaglino verabschiedet

„Die Chefin der Herzen geht“

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Freuten sich mit Annette Travaglino (rechts) über den erreichten Ruhestand: Nils Kirchhoff (von links), Kerstin Schult, Ulrike Martfeld und Rüdiger Scheibe.

Hüde/Lemförde - Am 21. Januar 2016 wären es 25 Dienstjahre im Dienste der Grundschule und der Grundschulkinder gewesen für Annette Travaglino. Doch zum Ende des Jahres wollte die von allen geschätzte und freundliche Sekretärin des Schulsekretariats der Grundschule Lemförde gerne einen „Schlussstrich unter ihr Berufsleben ziehen“.

Zu einer kleinen gemütlichen Runde der offiziellen Verabschiedung trafen sich im Inselcafé im Hüder Freizeit- und Hallenbad Annette Travaglino, ihre Kollegin Ulrike Martfeld, Fachdienstleiterin Familie und Jugend der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ Kerstin Schult, Nils Kirchhoff vom Personalrat und Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe.

„Sie wollen uns leider verlassen, bleiben sie so glücklich und fröhlich wie Sie sind“, kommentierte Scheibe den Verlust der Fachkraft aus dem Schulsekretariat mit 63 Jahren. Kerstin Schult brachte Annette Travaglino dann doch noch zu feuchten Augen. „Schade, dass die Chefin der Herzen geht“, benannte sie es als Fachdienstleiterin und Mutter, die auch Kinder durch die Grundschule brachte. Seit Januar 1991 war Travaglino im Sekretariat mit immer zunehmender Stundenzahl tätig. Erst bei damaliger Schulleiterin Helga Steckel, ab 2003 bei Beate Gondek. „Du warst immer Ansprechpartner, wenn der stets gut gelaunte Hausmeister, die manchmal genervten Lehrer oder die Schü ler ein Anliegen hatten. Wenn die Bestellung nicht geliefert, die Mama angerufen werden musste, der Termin bestätigt oder die Schreiben dringend raus mussten. Und am besten alles parallel.“

Annette Travaglino hatte immer ein offenes Ohr für jedermann. Aus anfänglichen 18 Stunden pro Woche wurden 27 und seit 2014 unterstützte Ulrike Martlage sie. „Ich weiß, dass Du Dich sehr auf die freiere Zeit im Ruhestand freust, weiß aber, dass die Schule Dir auch fehlen wird“, so Schult. Annette Travaglino hat die Verabschiedung so gewollt, sie sei müde, sie müsse jetzt auftanken. Die Kollegen aus dem Amt werden sie vermissen, sind froh, dass man sich in der Samtgemeinde aber sicher „über den Weg laufen“ wird. Ein tolles zweites Frühstück bot den Rahmen, noch einmal die schönsten Anekdoten aus fast 25 Jahren Schusekretariat auszuplaudern.

sbb

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