Das mobile Impfteam macht montags Station in Barenburg

Bis Weihnachten wird im „Fritz“ geimpft

Das dezentrale Impfen in der Samtgemeinde Kirchdorf wird wieder im „Fritz“ in Barenburg durchgeführt. Die Abläufe koordinieren, von links, Antje Eggers und Robert Jacobs vom DRK-Kreisverband, Heinrich Kammacher, Miriam Tacke und Sandra Meißner von der Verwaltung, Dr. Lothar Büskens sowie Ursel Behneking, Dorothea Bredehorst und Nicole Behneking vom DRK-Ortsverein Barenburg.
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Das dezentrale Impfen in der Samtgemeinde Kirchdorf wird wieder im „Fritz“ in Barenburg durchgeführt. Die Abläufe koordinieren, von links, Antje Eggers und Robert Jacobs vom DRK-Kreisverband, Heinrich Kammacher, Miriam Tacke und Sandra Meißner von der Verwaltung, Dr. Lothar Büskens sowie Ursel Behneking, Dorothea Bredehorst und Nicole Behneking vom DRK-Ortsverein Barenburg.

Barenburg – Die Telefone laufen heiß in den Rathäusern und der Landkreisverwaltung. An den Apparaten: Bürger mit dem dringenden Wunsch nach einem Impftermin. Termine für die Booster-Impfung, die Erst- oder Zweitimpfung allein über die Hausärzte zu regeln, das funktioniert nicht. Die Arztpraxen können die schiere Zahl nicht alleine bewältigen.

Die Bürgermeister des Landkreises, der DRK-Kreisverband, Ärzte und Landkreis haben kurzfristig die dezentralen Termine, wie berichtet, in den Kommunen koordiniert. In der Samtgemeinde Kirchdorf ist das „Fritz“ in Barenburg bewährter Ort, den Neu-Eigentümer Hans-Joachim Marhold sofort zur Verfügung stellte.

Bis Weihnachten wird an jedem Montag von 9 bis 15 Uhr geimpft. Wer? Alle Menschen ab 70 Jahre, Pflegepersonal und Personal in medizinischen Einrichtungen sowie andere Berufstätige, die direkte Kontakte mit mehreren zu pflegenden Personen haben, Menschen mit Vorerkrankungen, und Erstimpfungen für Jugendliche ab zwölf Jahren sind ebenfalls möglich. Das sei wichtig für Schüler, die über die jetzt beendeten Schultermine die Impfung nicht abschließen konnten. Die Booster-Impfung bekommt, wessen Impfungen mit mRNA-Impfstoff (Moderna oder Biontech) mindestens sechs Monate zurückliegen. Ausnahme: Diejenigen, die eine „Johnson-&-Johnson“-Einmalimpfung erhalten haben. Ihr Schutz ist nicht ausreichend – sie können sich bereits „boosten“ lassen, auch wenn die Impfung erst vier Wochen her ist.

Im Kirchdorfer Rathaus liegen die aktuellen Anamnesebögen aus, sie sind auch über die Homepage in der aktuellen Form abrufbar (www.kirchdorf.de).

In der Samtgemeinde Kirchdorf ist der Barenburger Arzt Lothar Büskens als Koordinator aktiv. Antje Eggers und Robert Jacobs vom DRK-Kreisverband haben die Ablaufwege, die hier eingerichtet wurden, überprüft: Der Eingang etwa wurde verlegt an die nördliche Seite, weil die automatischen Türen im Hauptportal sich als „nicht optimal“ entpuppt hatten, beim ersten dezentralen Impfen, das hier durchgeführt wurde.

Im ehemaligen Getränkeshop ist nun ein Wartebereich eingerichtet.

Büskens bittet darum, die Anamnesebögen vorab bereits auszufüllen – und die Liste der aktuellen Medikamente mitzubringen, damit im Arztgespräch etwaige Wechselwirkungen erkannt werden können. „Blutverdünner etwa sind problematisch“, sagt Dr. Lothar Büskens. Mitzubringen seien unbedingt auch der Personalausweis und der Impfpass, erinnert Antje Eggers.

Um die Vielzahl an logistischen Fragen im Hintergrund kümmern sich Fachbereichsleiterin Sandra Meißner und Kollegin Miriam Tacke im Rathaus.

Für den reibungslosen Ablauf als Helfer dabei sind Mitglieder des DRK-Ortsvereins Barenburg. „Was können wir denn tun?“ fragt Ursel Behneking. Robert Jacobs weiß: „Da findet sich viele Möglichkeiten.“

Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, der sich um das dezentrale Impfen intensiv bemüht hatte, hat auch in den zurückliegenden Sitzungen der Räte in der Samtgemeinde konsequent dafür geworben: „Lassen Sie sich impfen.“

Man lasse sich nun überraschen, wie die Resonanz ist: Eine Terminvergabe für den Impftag in Barenburg, gibt es nicht.

Am Montag, 15. November, stehen 200 Dosen zur Verfügung, wie in den anderen Kommunen auch. Eventuell ließe sich die Zahl noch erhöhen.

Von Sylvia Wendt

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