Elterinitiative „Sicherer Schulweg“ wünscht Ampelanlage an der Bushaltestelle Dufner in Marl

1347 Unterschriften für einen sicheren Weg über die B 51

Melanie Hülsmann (rechts) überreichte eine Unterschriftenliste an Bürgermeister Hartmut Henke (Mitte) und Samtgemeindedirektor Rüdiger Scheibe. Heike Hannker (hinten links) und Anna Golda unterstützen sie bei ihren Bemühungen für eine Fußgängerampel an der B 51 bei Marl. Foto: Russ

Marl – Eine vielbefahrene Bundesstraße mit dem Fahrrad überqueren – das kann ein gefährliches Unterfangen sein. An der Bushaltestelle Marl-Dufner an der B 51 müssen Schüler wie Erwachsene das täglich tun, denn der Radweg wechselt dort die Straßenseite. Eine Fußgängerampel gibt es allerdings nicht. Das soll sich nach dem Wunsch einiger Elternvertreter und ihrer Unterstützer bald ändern. Melanie Hülsmann, Anna Golda, Nadine Blesken und Heike Hannker haben insgesamt 1347 Unterschriften für dieses Vorhaben gesammelt.

In der jüngsten Sitzung des Marler Rates überreichten sie das dicke Papierbündel Bürgermeister Hartmut Henke und Samtgemeindedirektor Rüdiger Scheibe mit der Bitte, es an den Landkreis Diepholz weiterzuleiten. Denn der muss die Ampelanlage genehmigen und soll sie nach dem Willen der Antragsteller auch finanzieren. Denn sie sehen an der Stelle ein öffentliches Interesse.

„Wir haben schon im letzten Jahr auf die Verkehrssituation an der Bushaltestelle hingewiesen“, sagte die Marlerin Melanie Hülsmann in der Fragestunde der Ratssitzung. Es sei dort schon häufiger zu Unfällen gekommen, Gott sei Dank sei bislang nur leichte Unfälle gewesen.

In ihrer Begründung weist die Elterninitiative „Sicherer Schulweg“ zum einen auf den zunehmenden (Schwerlast-)Verkehr hin. Immer mehr Kinder nutzten die Bushaltestelle für den Schulweg zu den weiterführenden Schulen in Diepholz oder zur Waldorfschule. Vor dem Hintergrund des geplanten Baus einer zweiten Sporthalle in Lemförde geht die Elterninitiative davon aus, dass auch mehr Kinder aus Lembruch und Hüde mit dem Fahrrad zum Sport in die Nachbargemeinde fahren werden.

Touristische Radwege querten dort ebenfalls. „Der Radtourismus in der Dümmerregion und im Landkreis Diepholz nimmt immer mehr zu. Die Radfahrer stehen dort oft sehr lange, um die breite Bundesstraße zu überqueren“, so die Elterinitiative. „Eine Ampelanlage würde den Kindern helfen, sich mit dem Rad selbstständiger fortzubewegen und die zunehmenden Fahrten der ,Elterntaxen‘ und damit auch den CO2-Ausstoß zu reduzieren“, argumentiert sie.

„Wir können dieser Argumentation folgen“, sagte Bürgermeister Henke. Auch im Rat sei das Problem schon besprochen worden. Man werde das Anliegen unterstützen. Die Unterschriftenliste geht nun zusammen mit einem Schreiben der Verwaltung an den Landkreis Diepholz.  mer

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