Generalprobe der „Ströher Fierobendspeeler“ weckt Vorfreude auf Premiere

Kurzweiliger Akt mit Witz

Lehrerin Elke Kraft (Jana Rieke) ist im Dorf durchaus beliebt. Auch Tierarzt Dr. Benno Kruse (Christian Beck) scheint ihr nicht abgeneigt zu sein.
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Lehrerin Elke Kraft (Jana Rieke) ist im Dorf durchaus beliebt. Auch Tierarzt Dr. Benno Kruse (Christian Beck) scheint ihr nicht abgeneigt zu sein.

Ströhen - „Dor liggt wat in de Luft“ – der Titel des plattdeutschen Theaterstückes der „Ströher Fierobendspeeler“ war bei der öffentlichen Generalprobe am Donnerstagabend Programm: Auf der Bühne braute sich ein Streit um eine Fischmehlfabrik zusammen, bei zahlreichen Zuschauern zog in Windeseile gute Stimmung auf. Heute führt die Schauspielgruppe das Stück ab 20 Uhr beim Winterball im Landgasthaus Kastens auf.

Neu bei den „Ströher Fierobendspeelern“ ist Christian Beck, bei der Generalprobe stand er zum ersten Mal auf der Theaterbühne. Überzeugend stellt Beck Dr. Benno Kruse dar, einen Tierarzt, der sich gegen Amtsvorsteher Gerd Bockelmann und seine geplante Fischmehlfabrik stellt.

Bockelmann wird von Matze Fiedler verkörpert, für die Rolle seines Amtsschreibers wirft sich Jan Renzelmann in Schale – später mit Schlips und Kragen, zu Anfang mit Angelrute und Gummistiefeln: Der Beamte ist leidenschaftlicher Angler. In Sachen Liebe würde er am liebsten Lehrerin Elke Kraft, gespielt von Jana Rieke, an die Leine ziehen – doch die hat dem Dorftratsch zufolge schon einen anderen Liebhaber...

Offensichtlicher ist die Zuneigung von Köchin Ida, dargestellt von Simona Finkenstädt, zu Knecht Polle. In den verwandelt sich Kerstin Korte mit Hilfe eines angeklebten Bartes. Das Problem: Polle fährt mehr auf heiße Motoren ab als auf Ida. Auf der Bühne gönnt er sich das eine oder andere Bier zusammen mit Landstreicher Adje.

Auch bei dieser Rolle kommt reichlich künstlicher Bart zum Einsatz, unter dem sich das Gesicht von Gunda Lorch verbirgt.

Die Hobby-Schauspieler sorgten bereits bei der Generalprobe mit Witz für einen kurzweiligen Akt. Als Belohnung für ihre wochenlangen Proben ernteten sie viel Applaus und einige Lacher, während und nach der Aufführung. Dank den lauten und deutlichen Stimmen der Akteure konnten die Zuschauer das plattdeutsche Schauspiel mühelos verfolgen.

Leise trug hingegen Marlies Meyer zum Gelingen des Stückes bei. Aus ihrem Souffleusen-Kasten heraus flüsterte sie im Notfall Text-Passagen, die den Darstellern kurzzeitig aus dem Gedächtnis entfallen waren. Heike Bürger begrüßte die Zuschauer und half hinter der Bühne. Autor des Stückes ist Jens Exler.

Der Premiere heute Abend beim Winterball der Vereine steht nichts mehr im Weg – die „Ströher Fierobendspeeler“ hoffen auf einen vollen Saal. Nach dem Theaterstück stehen Tanz und Geselligkeit auf dem Programm. · ks

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