Im Rahmen der Dümmer-Spaß-Wochen entstanden in Lembruch vergängliche Bauwerke / Großer Andrang überraschend

Kunstvolle Figuren aus Sand gebaut

Lembruch - Am Strand in Lembruch ist eine Meerjungfrau an Land gespült worden: Mit Muscheln bedeckt und mit Blumen im Haar wartet sie auf Bewunderer. Und auf den ersten Platz beim Sandfiguren-Bauen im Rahmen der Dümmer-Spaß-Wochen. Denn die Meerjungfrau, Jennifer Waigelt (13), ist ein vergängliches Kunstwerk, eingebuddelt von ihrer Freundin Esther Blome (12).

Während Jennifer im warmen Sand Geduld bis zur Siegerehrung bewies, buddelten und bauten die anderen Teams am Mittwochnachmittag noch fleißig weiter. „Wir sind total überrascht über den Andrang“, sagte Kathrin Dieckmann von der Tourist-Information Dümmerland.

Im vergangenen Jahr gab es das Angebot zum ersten Mal, fünf Teams habe es damals gegeben. Deshalb sei auch nur ein relativ kleiner Strandabschnitt an der Badestelle vor dem Abenteuerspielplatz abgesperrt worden. Dass bis 14 Uhr 25 Teams, bestehend aus Dümmer-Gästen, in den Startlöchern stehen würden, erfreute die Organisatoren und machte eine Vergrößerung der Baufläche nötig.

Natürlich war auch das gute Wetter an dem Andrang beteiligt, aber viele Teams hatten ihren Baueinsatz bereits vorher genau geplant. „Einige kamen hier mit viel Equipment wie Schaufeln und Dekoration an“, berichtete Kathrin Dieckmann. Dementsprechend kunstvoll fielen die Ergebnisse aus, für die die Erbauer etwa eineinhalb Stunden Zeit hatten. Es gab klassische Sandburgen mit mehreren Türmen, verziert mit Muscheln oder bepflanzt mit Schilfgras.

Es gab aber auch eine Schildkröte, ein Meeresungeheuer und einen großen Fischreiher, dessen Gefieder aus Muscheln bestand. Boote waren ebenfalls ein großes Thema, im wahrsten Sinne des Wortes, denn in das Motorboot von Timo Kalz (12) und Leon (8) und Torben (7) Tuguntke gab es sogar Sitzbänke aus Sand, auf denen die drei Platz nehmen konnten. Dafür bekamen sie dann auch von der Jury den dritten Preis. Die Jury, bestehend aus Kathrin Dieckmann und weiteren Zuschauern, hatte es schwer, angesichts der vielen Kunstwerke und der Mühe, die sich alle gemacht hatten, die besten Bauwerke zu prämieren.

Die Meerjungfrau sicherte sich mit ihrer ausgefallenen Idee den zweiten Platz sowie einen Gutschein für eine halbstündige Tretbootfahrt. Der erste Preis ging an die 13-jährige Mira Gellentin und ihren Fischreiher. Sie freute sich über eine Segelstunde. Alle Teilnehmer bekamen ein kleines Geschenk.

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