Bassumer Künstlerinnen planen originelle Aktion und rufen alle auf, sich daran zu beteiligen

Kunst verbindet Menschen

Gisela Wiechmann, Anni Wöhler-Pajenkamp, Barbara Mathis, Ariane Weidemann, Bärbel Wisloh (v.l.) und Hella von Beckerath (vorn) planen ein „Kunst-Band“ und bitten alle Bassumer, sich daran zu beteiligen.

Bassum - BASSUM (bt) · Im hellen, freundlichen Atelier von Bärbel Wisloh „stricken“ die Bassumer Künstlerinnen Barbara Mathis, Gisela Wiechmann, Hella von Beckerath, Ariane Weidemann und Bärbel Wisloh, gemeinsam mit Gästeführerin Anni Wöhler-Pajenkamp, an dem Projekt „Soziale Plastik“.Dahinter verbirgt sich eine originelle Aktion, mit der sich die Gruppe an der „Straße der Kunst“ beteiligen möchte.

Sie nehmen die Behauptung „Kunst verbindet“ wörtlich und bitten alle Menschen, die Lust dazu verspüren, bei der Aktion mitzumachen.

Dabei entsteht ein „Kunst-Band“, das im Mai mehrere Ausstellungen zwischen Bramstedt und Neubruchhausen miteinander verbindet. Es beginnt in Bramstedt bei Gisela Wiechmann, die Skulpturen ausstellt und endet nach etwa acht Kilometern bei Bärbel Wisloh in der Gruppenausstellung „Atelier für Kunst und Soziales“ in Neubruchhausen.

Auf dem Weg dorthin führt das Band auch an der Grundschule Neubruchhausen und am Atelier von Hella von Beckerath am Neubruchhauser Mühlenteich vorbei.

Die Künstlerinnen bitten alle Kinder, Jugendlichen, Senioren, Menschen mit Handicap und auch Menschen aus anderen Kulturkreisen, die Spaß an dieser originellen Idee finden, mitzumachen und sich von ihnen in das gemeinschaftlich entstehende Werk einbinden zu lassen.

Sie brauchen dazu nur ein Stück farbiges Band aus Wolle, Hanf, Garn oder Stoff, geknüpft, gehäkelt, geknotet, gedreht oder verwoben abzugeben. Die Bänder werden ab sofort im Bassumer Bürgerbüro, bei „Papier und Tinte“, in Neubruchhausen bei der Kreissparkasse oder im Lebensmittelgeschäft Bothe und in Bramstedt im Biohof Steding oder in der Kreissparkasse angenommen.

Die Länge des Bandes spielt keine Rolle, sie sollte allerdings, ebenso wie der Name des Spenders, am Band vermerkt werden. Das schönste, originellste und längste Band wird prämiert. „Wir freuen uns über jedes Stück, das uns hilft, die Wegstrecke für die „Straße der Kunst“ zwischen Bramstedt und Neubruchhausen kenntlich zu machen“, erklärt Bärbel Wisloh.

Sollten mehr als acht Kilometer Bänder abgegeben werden, dann würden die Künstlerinnen die Strecke mehrfach damit markieren.

Selbst die verkehrsrechtlichen Fragen wurden bereits geklärt, denn das „Kunst-Band“ wird nicht ebenerdig verlegt, sondern an Masten, Bäumen und anderen Gegenständen am Wegrand verknüpft.

Alle, die Lust haben, sich das Projekt, zu dem sie selbst beigetragen haben, anzuschauen, lädt Gästeführerin Anni Wöhler-Pajenkamp am 22. Mai zu einer Radtour entlang des „Kunst-Bandes“ ein.

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