Künstler laden für das dritte September-Wochenende in 29 Ateliers ein – Aktion in sechs Landkreisen

„Landschaf(f)t Kunst“ feiert Premiere

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Präsentieren die neue Aktion von „Kunst in der Provinz“: (v.l.) Clemens Niewöhner, Cordula Kagemann, Silvia Lauer-Schulz, Brunhild Buhre und Carmen Finkenstädt gestern am Kreismuseum in Syke.

Syke - Von Anke Seidel. Kunst kennt keine Grenzen – und das im Wortsinn, wenn es um das neue Projekt des Vereins „Kunst in der Provinz“ geht. In sechs Landkreisen – buchstäblich über Grenzen hinweg – öffnen Künstler am dritten September-Wochenende ihre Ateliers. „Landschaf(f)t Kunst“ lautet der Titel dieser zweitägigen Aktion – und gilt gleich im doppelten Sinn.

Denn die Landschaft birgt – davon sind die Organisatoren von „Kunst in der Provinz“ fest überzeugt – nicht nur eine Fülle von kreativer Kunst, sondern genauso ausdrucksstarke Künstler voller Schaffenskraft.

„Wir wollen zeigen, dass wir Power haben“, sagt Silvia Lauer-Schulz, Impuls-Geberin und Motor für das ehrgeizige Projekt, das sie gemeinsam mit Heidrun Siebeneicker, Cordula Kagemann und Clemens Niewöhner realisiert. Letzterer hat bereits ein Faltblatt entworfen, das der Verein rechtzeitig vor der Premiere veröffentlichen will. Sonnabend und Sonntag, 19. und 20. September, laden insgesamt 42 Künstler in 29 offenen Ateliers zu „Landschaf(f)t Kunst“ ein. Interessierte sollten sich diesen Termin schon vormerken. Eine Internet-Präsentation und Plakate sind in Vorbereitung. Und: „Jedes Atelier wird bestens gekennzeichnet und somit schon von weitem sichtbar sein“, betonen die Organisatoren. Das verbindende Element dabei: Ein neues Logo, das die Künstler entworfen haben. Denn „Landschaf(f)t Kunst“ soll keine Einzel-Aktion bleiben. Alle zwei Jahre wollen die Künstler künftig am dritten September-Wochenende ihre Ateliers öffnen – und zeigen, in welchen Schritten und mit welcher Technik sie ihre Ideen in ein faszinierendes Werk verwandeln. „Die Menschen sind auch sehr daran interessiert, die Werkstoffe zu sehen“, weiß Brunhild Buhre als Vorsitzende des Vereins „Kunst in der Provinz“. Zum 30. Geburtstag dieser Organisation, der mittlerweile 240 Kunstschaffende und Förderer angehören, hatte es schon einmal offene Türen in Ateliers gegeben. „Aber das lief damals über einen Zeitraum von sechs Wochen“, blickt Brunhild Buhre zurück.

Die Premiere von „Landschaf(f)t Kunst“ präsentiert der Verein bewusst zum 35-jährigen Bestehen. Beteiligt sind Künstler aus den Landkreisen Diepholz, Oldenburg, Cloppenburg, Verden, Minden-Lübbecke und Nienburg.

„Künstler sind Transformatoren“, sagt Silvia Lauer-Schulz. „Sie haben eine Idee und transformieren sie durch ihre Kunst.“ Ob Malerei, Fotografie, Keramik und Bildhauerei – oder aber Musik und Fotografie: Kunstschaffende aus allen diesen Bereichen freuen sich darauf, im September viele Interessierte in ihren Ateliers zu Gast zu haben.

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