100 Anbieter bei Haushalts- und Antikbörse „Düt un Dat ut’n Schapp“ / 15-jährige Paula kauft alte Geweihe

Kuckucksuhren, Küchenschränke, Kaffeekannen

+
Die kleine Tessa schaute sich gemeinsam mit ihrer Mutter bei der Börse um. ·

Bruchhausen - HAENDORF · Kuckucksuhren, Reitstiefel, alte Kaffeekannen, Bilderrahmen, ein Schaukelstuhl, alte Geweihe. Die Liste von ausgefallenen und schönen Dingen, die bei der Haushalts- und Antikbörse „Düt un Dat ut’n Schapp“ im Treffpunkt Haendorf zu kaufen waren, ließe sich noch sehr lange fortsetzen. Etwa 100 Anbieter hatten Dachböden, Keller und Hobbyräume geplündert und für jede Menge Angebote gesorgt.

Besucher Lüder Stumpenhusen suchte kleine Geschenke für seine Kinder. „Jeske hätte gerne ein Spielzeugauto und Mertje irgendwas mit Pferden. Bisher war aber noch nichts dabei“, erzählte er. Interessiert schauten sich die Kinder mit ihrem Vater stattdessen ein Bild von Schloss Neuschwanstein an.

Auf dem Hof beriet Helfer Bernd Holze die Kunden. „Viele Leute kommen auf mich zu und stellen Fragen“, sagte er. Auch das vormittags ziemlich verregnete Wetter habe den guten Besucherzahlen nichts anhaben können. Bei Holze gab es unter anderem Auskünfte zu Fahrrädern, Gartengeräten und Trampolinen. Außerdem bot er, genau wie seine Kollegen, einen „Bis zum Auto“-Bringservice an.

Hätten Paula Deubel und ihre Mutter den in Anspruch genommen, wären die Verkaufshelfer sicher ganz schön ins Schwitzen gekommen. Die beiden Essenerinnen hatten sich nämlich in einen großen Küchenschrank verliebt. „Der passt bei uns auf alle Fälle noch ins Haus“, meinte Paulas Mutter überzeugt. Vielleicht sei er aber auch das Richtige für Paulas Tante. Die bekam deshalb vorsorglich schon mal eine SMS mit einem Foto des Möbelstücks. Für sich selbst hatte die 15-jährige Paula alte Geweihe in ihren Einkaufskorb gepackt. „Die male ich mit bunten Farben an und klebe Strasssteine drauf, dann sehen die total modern aus“, erklärte sie ihre Designidee. · ike

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Warum zu viele Smartphone-Anwendungen schaden

Warum zu viele Smartphone-Anwendungen schaden

Wandern an der Golden Gate von Altenbeken

Wandern an der Golden Gate von Altenbeken

Zwischen Stille und Lärm in Kalkutta

Zwischen Stille und Lärm in Kalkutta

Die Foto-Gegenbewegung zur Digitalisierung

Die Foto-Gegenbewegung zur Digitalisierung

Meistgelesene Artikel

Böse Worte im Amateurfußball: „Mit dem Schlusspfiff haben uns die Zuschauer in die Kabine gejagt“

Böse Worte im Amateurfußball: „Mit dem Schlusspfiff haben uns die Zuschauer in die Kabine gejagt“

BBQ Monster siegen bei Bremer Landesmeisterschaft: „Verdammt, wir haben den Rucola vergessen“

BBQ Monster siegen bei Bremer Landesmeisterschaft: „Verdammt, wir haben den Rucola vergessen“

Aktion von Bauer Willi: Rätsel um mysteriöse grüne Kreuze gelüftet

Aktion von Bauer Willi: Rätsel um mysteriöse grüne Kreuze gelüftet

Diepholzer Fachgeschäft Sporthaus Hadeler schließt zum Jahresende

Diepholzer Fachgeschäft Sporthaus Hadeler schließt zum Jahresende

Kommentare