Letztes Zeltlager in Aschen vor 17 Jahren

Aufwand  steigt, Gemeinschaft bleibt bestehen

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Uwe Mehrholz und Monika Schwierking (stehend) engagieren sich beim Zeltlager in Sachen Finanzen. Sandra Kirchhoff-Trimpe und Wilhelm Paradiek kümmern sich um die Personalverwaltung. Sie alle waren auch schon im Jahr 2000 mit am Start.

Aschen - 17 Jahre sind vergangen, seitdem das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager zum letzten Mal in Aschen war. Im Jahr 2000 zahlten die Teilnehmer auf dem Dorfplatz noch mit DM und Smartphone war ein Fremdwort. Viele Helfer, die derzeit in Aschen mit anpacken, waren schon damals dabei.

Fünf von ihnen blicken im Interview mit unserer Reporterin Katharina Schmidt zurück: Wilhelm Paradiek (seit fast 40 Jahren bei der Feuerwehr Aschen), Uwe Mehrholz (stellvertretender Ortsbrandmeister in Aschen, seit 35 Jahren bei der Feuerwehr), Monika Schwierking (20 Jahre bei der Feuerwehr Aschen), Sandra Kirchhoff-Trimpe (23 Jahre bei der Feuerwehr Aschen) und der ehemalige Küchenchef Heinrich Nordmann aus Wehrbleck.

Welche Momente sind in Erinnerung geblieben?

Paradiek: „Nachts in der Nachtcafeteria. Das ist heute nicht so extrem, wie es früher war.“

Mehrholz: „Einmal, da sind wir fast abgesoffen. Wir hoffen, dass das diese Woche nicht passiert.“

Kirchhoff-Trimpe: „Es waren insgesamt viele schöne Ereignisse.“

Nordmann: „Ich erinnere mich an zwei Mädchen, die in der Küche Strafdienst hatten. An dem Tag hatten wir Reis gemacht – und wenn der überläuft, bildet sich eine richtig hartnäckige Schicht. Die Mädchen haben vermutlich in ihrem ganzen Leben nie wieder Dummheiten gemacht.“

Was hat sich in den vergangenen 17 Jahren verändert?

Heinrich Nordmann

Paradiek: „Die Ansprüche an Organisation und Durchführung sind sehr hoch geworden.“

Mehrholz: „Damals waren die Gebäude der Feuerwehr hier in Aschen komplett neu.“

Kirchhoff-Trimpe: „Die Organisation hat einen ganz anderen Umfang eingenommen. Jetzt werden deutlich mehr Helfer gebraucht und es gibt viel mehr Anforderungen, denen wir uns stellen dürfen.“

Nordmann: „Der Standort hat sich verändert. Damals war das Quartier der Küche noch auf dem Hof bei der Kartoffelhalle untergebracht. Gekocht haben wir in unseren Küchenzelten. Wir hatten nur eine kleine Waschmaschine. Die großen Pötte mussten wir alle per Hand abwaschen. Das ist mittlerweile wesentlich besser geworden.“

Was ist bis heute gleich geblieben?

Paradiek: „Der Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft ist gleichgeblieben.“

Schwierking: „Viele, die damals dabei waren, sind auch dieses Mal wieder dabei. Das Zeltlager im Jahr 2000 muss also einen sehr positiven Eindruck hinterlassen haben. Das Dorf hält nach wie vor zusammen.“

Kirchhoff-Trimpe: „Was geblieben ist, ist, dass es so viele engagierte und motivierte Menschen gibt. Jeder Tag macht Spaß. Das ist es auf jeden Fall wert, die Zeit zu opfern.“

Nordmann: „Spaß macht es immer noch. Die Kinder waren damals zufrieden – und ich glaube, sie sind es immer noch.“

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