Kreis-Kinderfeuerwehrtag in Scharringhausen: Neun spannende Aufgaben

Feuerlöscher für Kerzen

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240 Kinder und 40 Betreuer auf dem Scharringhauser Sportplatz – Schauplatz des Kreiskinderfeuerwehrtags.

Kirchdorf - Für das Handwerkszeug ihrer großen Kollegen sind sie noch viel zu klein, die Jungen und Mädchen aus den 15 Kinderfeuerwehren des Landkreises Diepholz. Deshalb drückten die Organisatoren des Kreis-Kinderfeuerwehrtags den rund 240 kleinen Teilnehmern am Sonnabend einen einen Kinder-Feuerlöscher in die Hand – und ließen sie damit Kerzen löschen.

Eine Aufgabe, die laut Nils Enders, Pressesprecher der Samtgemeinde-Feuerwehr Kirchdorf, zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte. 40 Betreuer kümmerten sich um die Jungen und Mädchen, die insgesamt neun Aufgaben zu bewältigen hatten – wie das Kistenlaufen: Nur auf umgedrehten Mineralwasser-Kisten, die sie immer wieder voreinander setzten, mussten die Kinder den Parcours bewältigen – und mit einer Kübelspritze ins Ziel der Wasserwand treffen. Wer fühlt, was im „Fühlkasten“ versteckt ist? Wer schraubt am schnellsten – und wer schafft es, mit einem Schwamm das Wasser von einem Bottich zum anderen zu transportieren? Aufgaben wie diese sorgten beim Feuerwehr-Nachwuchs für Spannung und Unterhaltung gleichermaßen.

Volle Konzentration und Geschicklichkeit mussten die Kinder beweisen, als sie mit der Schubkarre starteten. Denn ihre Fracht – gefüllte Wasserbecher – duldete keine Nachlässigkeit. Eines hatten die neun Aufgaben gemeinsam: Einen farbigen Punkt bekamen alle, die sie gemeistert hatten. Wer fünf Punkte gesammelt hatte, gehörte zu den Siegern. Das waren am Ende alle – und freuten sich über eine süße Überraschung. Zwölf der insgesamt 15 Kinderfeuerwehren waren in Scharringhausen am Start. Sie erhielten am Ende eine Urkunde für die Teilnahme.

Außerdem konnten sie erleben, wie die „ganz Großen“ die Kinderaufgaben bewältigen: Kreisbrandmeister Michael Wessels und Nord-Abschnittsleiter Hartmut Specht versuchten sich ebenso an den „kinderleichten“ Aufgaben.

Organisiert hatte den Wettbewerb die Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Kirchdorf. Deren Bürgermeister Heinrich Kammacher schaute dem Feuerwehr-Nachwuchs ebenso zu wie der stellvertretende Landrat Ulf Schmidt und der Kirchdorfer Samtgemeinde-Brandmeister Gerd Kemmann nebst seinem Stellvertreter Michael Lück.

Die Kreisfeuerwehrküche bereitete derweil Mini-Hamburger und Donuts für die Wettbewerbsteilnehmer zu, die einmal „richtige“ Feuerwehrkräfte werden wollen.

Deshalb waren die Feuerwehr-Fahrzeuge aus der Samtgemeinde Kirchdorf, in denen die Kinder Platz nehmen durften, eine besondere Attraktion – ebenso wie der Rettungswagen des DRK (Deutsches Rotes Kreuz). Dessen Helfer hätten auch kleine Blessuren versorgen können – notwendig war das aber nicht.

sdl

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