Verwaltungsausschuss spricht über Fortschreibung von „Sulingen Nord“

Kompromiss erfordert weiteren Flächenankauf

Ob das Eisenbahnbundesamt ob der Bemühungen des Aktionsbündnisses Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde einer Entwidmung der Gleisanlagen im Bereich des Sulinger Bahnhofs zustimmt, ist offen. ·

Sulingen - Die Stadt Sulingen wird bei der Realisierung der Verbindungsstraße zwischen Kreisel am Kaufhaus Ranck und Nördlicher Entlastungsstraßen gegebenenfalls nicht auf den Ankauf zusätzlicher Flächen verzichten können. Darauf wies Rabea Everwand, Leiterin des Fachbereichs Planung, während der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwoch hin. Die Beigeordneten beschäftigten sich in nicht öffentlicher Sitzung mit dem Sachstand des Sanierungsverfahrens „Sulingen Nord“ – und dessen Fortschreibung.

Erneute Beratungen, die laut Birgit Dullin, der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters, nicht zuletzt auf die Bemühungen des Aktionsbündnisses Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde um Erhalt der Funktionsfähigkeit der Gleisanlagen des Sulinger Bahnhofes zurückzuführen sind.

Dullin auf Anfrage der Redaktion: „Wir haben gegenüber dem Aktionsbündnis Kompromissbereitschaft signalisiert – und müssen in der Konsequenz dann auch Alternativen zu den bisherigen Planungen erarbeiten.“

Hatte die Stadt Sulingen die so genannten Bahnnebenanlagen bereits von der Deutschen Bahn übernommen, um Platz für die neue Verbindungsstraße zu schaffen, sind laut Mitteilung der Verwaltung jetzt leichte Kurskorrekturen erforderlich. „Wir sind zwar Eigentümerin der Nebenanlagen, die sind aber noch nicht vom Eisenbahnbundesamt entwidmet.“ Ob das Eisenbahnbundesamt ob der Bemühungen des Aktionsbündnisses einer Entwidmung zustimmt, ist offen. Bei der aktuell favorisierten Kompromisslösung wäre auch nur eine Teilentwidmung erforderlich. „Dann brauchen wir für die Verbindungsstraße noch Platz östlich der Nebenanlage, etwa einen schmalen Streifen vom Parkplatz der Diskothek Kreml.“

Inwieweit nach den aktuellen Voraussetzungen der Bau einer Ost-West-Achse, vom Schwafördener Weg bis zur neuen Verbindungsstraße, noch möglich ist, bleibt abzuwarten. Birgit Dullin: „Ebenerdig eine nicht entwidmete Bahntrasse in einem Bahnhofsbereich zu kreuzen, wird nicht leicht.“ Mit den Planungen der Ost-West-Achse hatte die Stadt Sulingen das Ziel verfolgt, die Standortbedingungen für die Firma „Metallguss“ am Schwafördener Weg zu verbessern – bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf das angrenzende Wohngebiet.

Ihr Hauptaugenmerk legen die Mitarbeiter des Fachbereichs Planung derzeit auf die Verbindungsstraße.

Laut Rabea Everwand bestimme und vermesse man derzeit in Kooperation mit dem Aktionsbündnis die Bahnnebenflächen, die nicht zwingend für den Erhalt der Funktionsfähigkeit der Gleisanlagen des Sulinger Bahnhofes erforderlich sind. „Zur Beschleunigung des Verfahrens werden wir die Endwidmung dieses Teilbereichs neu beim Eisenbahnbundesamt beantragen.“ · oti

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