Die Kombination von Kirche und Markt wird honoriert

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Der Gemischte Chor Wagenfeld bei seinem Auftritt in der Kirche unter der Leitung von Carsten Kleemeyer. ·

Wagenfeld - „Es ist diese Kombination von Kirche und Markt, die das Besondere dieser Veranstaltung ausmacht.“ Dies unterstrich Wagenfelds Pastorin Edith Steinmeyer im Zusammenhang mit dem Nikolausmarkt am Sonntag an der Kirche.

Auftakt und Abschluss waren im Gotteshaus. Es begann mit einem sehr gut besuchten Familiengottesdienst unter Mitwirkung der Kindertagesstätte. Als Hintergrund zur Verdeutlichung des Namens „Nikolausmarkt“ stand das Thema „Heiliger Nikolaus“ im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Und so kam am Abend auch nicht der Weihnachtsmann zur Bescherung der Kinder, sondern der Nikolaus, stil-echt mit einer Bischofsmütze. Er verteilte bunte Tüten an die Kinder. „Wir hatten 150 Stück besorgt und ich habe zum Schluss keine mehr gesehen“, ging Edith Steinmeyer davon aus, dass entsprechend viele Kinder den Markt besuchten.

Die gemütliche nette Atmosphäre des Marktes lockte am Nachmittag, nachdem es aufgehört hatte zu regnen, zahlreiche Besucher an. Diese genossen den Bummel durch die kleinen Ständegassen. Spezialitäten aus Schweden, Dekorationsartikel, Gestecke, Holzarbeiten und warme Mützen bildeten nur Ausschnitte des umfangreichen Angebotes.

Für Speisen und Getränke war ebenfalls ausreichend gesorgt. Ob selbstgebackener Kuchen, frische Waffeln oder Deftiges vom Grill, auch das kulinarische Angebot ließ kaum Wünsche offen. Erworben werden konnte auch das Buch über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg in Wagenfeld.

„Wir hätten gern noch etwas mehr für die Kinder gemacht, zum Beispiel Stockbrot. Doch dafür war es leider zu windig“, sagte die Pastorin. An einem Bilderbuchkino konnten sich die Kleinen aber auch erfreuen.

Der Nikolausmarkt spielte sich nur an der und um die Kirche ab, sondern auch in ihrem Innern. Popchor und Gemischter Chor stimmten mit ihren Liedvorträgen auf die Weihnachtszeit ein. Dirigiert wurden sie dabei von Carsten Kleemeyer, da Leta Henderson kurzfristig ausgefallen war. Die Kirchbänke waren bei den Auftritten stets gut gefüllt und die Besucher geizten nicht mit Beifall für die Vorträge.

Sehr gut genutzt wurde nach dem Gottesdienst das Angebot der Turmbesteigung. Am Nachmittag ließ das Interesse der Besucher laut Pastorin Steinmeyer daran allerdings nach.

Was in der Kirche begann, endete auch dort. Zum „krönenden Abschluss“ des Nikolausmarktes strömten noch einmal zahlreiche Besucher zum Auftritt der Gruppe „Churchhouse“. „Die Ausrichtung des Nikolausmarktes an der Kirche hat sich eindeutig bewährt. Hier haben wir eine geschützte Ecke“, machte Edith Steinmeyer deutlich, dass dies ein Dauerzustand werden könnte. · hwb

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