Neue Kooperation von Stuhr und Weyhe

Klimaschutz mit einem Manager

Weyhe - WEYHE (pk) · Die Gemeinde Weyhe will ein Konzept für Klimaschutz erarbeiten und einen Klimaschutzmanager beschäftigen, und zwar gemeinsam mit Stuhr. Damit erweitern die beiden Nordkreis-Kommunen nach dem Rechnungsprüfungsamt unter dem Dach des Abwasserverbandes ihre Kooperation um eine zweite feste Institution.

Bis es dazu kommt, wird aber noch einige Zeit vergehen. Der Manager wird nicht vor 2011 eingestellt. Erst muss das Konzept erarbeitet werden. Dafür holen sich die Weyher Hilfe von außen, und zwar aller Voraussicht nach von der Klimaschutzagentur der Region Hannover, sagt Bürgermeister Frank Lemmermann. Und bevor das Konzept steht, will die Gemeinde Fördergelder beantragen. Das soll bis März geschehen sein. 30 Prozent der Antragssumme, die für das Konzept aufgewendet werden, soll an örtliche Berater fließen.

Die Hannoveraner Agentur war in die Entwicklung eines Konzepts für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr in der Region Hannover eingebunden. „Wir haben hier mit der Straßenbahnerweiterung ein ähnliches Projekt vor der Haustür, deshalb denken wir, dass die Leute aus Hannover gut geeignet sind“, sagt Lemmermann. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickelt die Agentur Kampagnen und organisiert die Vermarktung von Klimaschutzvorhaben.

Was aber soll ein Klimaschutzkonzept bringen? Es gehe nicht nur um energetische Gebäudesanierung, sondern um alle Felder, wo die Gemeinde und ihre Bürger das Klima schützen könnten, sagt Steffen Nadrowski, Fachdienstchef für Bau, Planung und Umwelt. „Wie kann man Kohlendioxid zum Beispiel durch neue Siedlungsstrukturen vermeiden, so dass gar nicht erst Verkehre entstehen?“, ist laut Nadrowski eine der Leitfragen.

Für den von Weyhe und Stuhr beschäftigten Klimaschutzmanager, der für die Umsetzung der Konzepte zuständig wäre, gibt es laut Frank Lemmermann auch schon einen Dienstort. „Wie der Zufall es will, ist im Gebäude des Abwassserverbandes noch ein Zimmer frei“. Man sehe, die Zusammenarbeit der beiden Nordkreis-Kommunen habe schon eine „gewisse Eigendynamik“ entwickelt.

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