Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaft, Arbeit und Verkehr“ der CDU-Landtagsfraktion in Varrel

„Wissen um Bedeutung der Infrastruktur“

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Ortstermin des CDU-Arbeitskreises mit Bürgermeistern und Ratsherren vor Ort in Varrel. 

Varrel - Ortstermin mit Politikern und Amtsleitern in Varrel: Der ganz reguläre Verkehrsfluss an einem Montag macht allen deutlich, wie nachgefragt der Landweg für die Achse Bremen-Herford durch die Gemeinde Varrel ist.

Vornehmlich zugenommen habe der Lkw-Verkehr, erklärte stellvertretender Bürgermeister Heinrich Gödeker. Der Rat der Kommune beschäftigte sich seit 2008 mit einer Erneuerung oder Sanierung der Landesstraße 349, für den Teil, der durch den Ort führt. Festgeschrieben ist die „Hohe Straße“ als Projekt als Teil der Dorferneuerung, in der sich die Gemeinde aktuell befindet. Laut Uwe Schindler, Leiter der Straßenbauverwaltung in Nienburg, ist die Ortsdurchfahrt in Varrel eine von vieren, die die Behörde an die Landesregierung nach Hannover gemeldet hatte – als dringlich. Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaft, Arbeit und Verkehr“ der CDU-Landtagsfraktion waren unter Leitung von Landtagsabgeordnetem Karsten Heineking zum Ortstermin nach Varrel gereist.

Laut Heineking sollen wieder mehr Gelder in Ausbau, Sanierung und Erhalt der Infrastruktur fließen. Allein für den Erhalt seien, laut Heineking, 70 Millionen Euro errechnet worden, die man für das Straßenwegenetz inklusive aller Bauten jährlich aufwenden müsste.

Man wisse um die Bedeutung der Infrastruktur für die florierende Wirtschaft in Niedersachsen. Heinekings Landtagskollege Karl-Heinz Bley aus Garrel deutete Veränderungen in der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern an.

Land Niedersachsen ist gut bedient worden

Beide Landespolitiker wollen Kompetenzen gerne schützen – um Mittel dorthin vergeben zu können, wo es tatsächlich Bedarf gebe. Bley, auch wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, erinnerte daran, dass das Land Niedersachsen gut bedient worden sei im Bundesverkehrswegeplan. Uwe Schindler bestätigte den sanierungsbedürftigen Zustand der Ortsdurchfahrt der L 349 in Varrel. Die Sanierung sei für den Zeitraum 2018 bis 2021 eingeplant. Vorgespräche habe es bereits mit der Verwaltung in Kirchdorf gegeben. Allerdings will Schindler keinen möglichen Baubeginn nennen, ihn gar für das kommende Jahr ankündigen. Leider, denn die Gemeinde hat eine halbe Million Euro bereits eingeplant für die notwendigen Arbeiten – und sei soweit. Laut Schindler müsste allerdings, wenn schon mal die Straße aufgerissen werde, nach den Kanälen geschaut werden. Und ob die zu erneuern seien, gegebenenfalls auch Hausanschlüsse. Die Vorarbeiten würden daher umfangreich sein – und erlauben einen Sanierungsbeginn bereits ab dem kommenden Jahr eher nicht.

Auch Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher erinnerte, wie auch Heinrich Gödeker, daran, dass bei der Sanierung an bauliche Optionen zur Geschwindigkeitsreduzierung gedacht werde.

Von der Bundesstraße 214 kommend, bremse kaum ein Verkehrsteilnehmer an der Ortseinfahrt ab – ein Kreisverkehr würde das aber, erklärte Kammacher mit Hinweis darauf, dass in benachbarten Kommunen wesentlich mehr Kreisel gebaut worden seien, als im Landkreis Diepholz. 

sis

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