Bahrenborstel auf Platz eins 

Wettbewerbe der Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf

Die Vertreter der Ortsfeuerwehr Bahrenborstel mit Gemeindebrandmeister Gerd Kemmann, Wehrblecks Bürgermeister Heinrich Schwenker sowie den Ortsbrandmeistern Tobias Pohl (Bahrenborstel) und Michael Fangmann (Wehrbleck).

Wehrbleck - Zehn Mannschaften der Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf nahmen in Wehrbleck die Herausforderung an, um um den Pokal auf Samtgemeindeebene zu kämpfen. Alle zehn Jahre übernimmt die Ortsfeuerwehr Wehrbleck die Organisation der Veranstaltung. In diesem Jahr mit dabei: die befreundete Feuerwehr aus Brockdorf, die den Wettbewerb als Testlauf für die anstehenden Wettkämpfe im Landkreis Vechta nutzte.

Vormittags bewiesen die Jugendfeuerwehren ihre Kenntnisse am ABC der Schläuche, um 13 Uhr starteten die Ortsfeuerwehren. „Die Wettkämpfe haben einen hohen Stellenwert“, bestätigte Ortsbrandmeister Michael Fangmann, der dieses wieder durch rege Teilnahme der Ortschaften bestätigt sah. Die Aufgabe hieß „dreigeteilter Löschangriff“. Unter den Blicken der Wertungsrichter absolvierten die Mannschaften die Aufgaben konzentriert und strukturiert. Bewertet wurden unter anderem Kuppeln der Saugschläuche und Verlegen der B-Leitung durch den Angriffstrupp bis es endlich hieß „Wasser Marsch.“ Doch bei aller Struktur und dem Wettkampfgedanken kam die Kameradschaft nicht zu kurz, da sie den Zusammenhalt fördert. Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl stärkt jeden Einzelnen und damit die Gruppe.

Als diesjähriger Favorit war im Vorfeld der Wettbewerbe die Ortsfeuerwehr aus Dörrieloh gehandelt worden. Sie hatte sich bereits für den Landesentscheid qualifiziert. Was die Motivation der anderen Kameraden allerdings nicht schmälerte. „Dabei sein ist alles“, so der Tenor der Blauröcke aus Holzhausen. Sie nehmen regelmäßig an den Wettkämpfen teil. Was reizt sie an der Feuerwehr? „Die Kameradschaft steht im Vordergrund. Es wird zusammen geübt und gegrillt“, sagte Gruppenführerin Kira Borghorst. Einen hohen Stellenwert sehen die Holzhausener in der Jugendarbeit. Jüngere und erfahrene Feuerwehrleute würden durch Übungsabende und gesellige Treffen in den Austausch gehen.

„Der Übertritt von der Jugenfeuerwehr in die Feuerwehr ist aber kein Selbstläufer“, erklärte Fangmann. Die Gründe sah er in der umfangreichen und zeitaufwendigen Grundausbildung sowie in den steigenden Anforderungen der Berufsausbildung. Rund 70 Prozent der Mitglieder der Wehrblecker Jugendfeuer wechsele in die aktive Feuerwehr. Auf Bundesebene werde derzeit über eine neue Ausrichtung der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren beraten. „Anbieten würden sich verschiedene aufeinander aufbauende Module. Mit dem ersten Modul kann man dann schon mit zum Einsatz.“ Die Aufgabenverteilung würde dann den jeweiligen erworbenen Modulen angepasst.

Die Wettkampfbedingungen waren in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen und trockenem Wetter gut. 2007, erinnerte sich Michael Fangmann, standen die Kameraden beinahe knietief im Wasser. Am Ende des Tages reichte es für den Favoriten dann doch nicht zum Sieg, die Bahrenborsteler erstritten sich den ersten Platz.

Die Platzierungen: 01.) Bahrenborstel, 2.) Dörrieloh 1, 3.) Dörrieloh 2, 4.) Varrel, 5.) Freistatt, 6.) Holzhausen, 7.) Wehrbleck, 8.) Kuppendorf, 9.) Barenburg, 10.) Kirchdorf, 11.) Brockdorf. - ch

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