„Werkertag“ am Schulverbund

Ganz schön praktisch

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Michelle Helberg.

Freistatt - Buntes Treiben auf dem Schulhof des Schulverbundes Freistatt „Am Wietingshof“ am Mittwoch Vormittag. Lautes Klopfen kündet vom Einsatz der Fachpraktiker Gartengestaltung. Die hatten deutlich gesehen, dass der Lavendel vor einem der Fenster zur Werkstatt der Fachpraktiker Holz für Holzverarbeitung niedergetreten war. Es wurde zuviel gefensterlt. Nun ist dort fachgerecht Kopfsteinpflaster gelegt, mitten im neu angepflanzten Beet.

Mit dem „Werker“-Tag stellt sich die praxisorientierte Ausbildungschance jährlich einem breiten Publikum in Freistatt vor (wir berichteten). Schüler aus Sulingen und Diepholz erkunden die unterschiedlichen Stationen, begleitet durch einen der Freistätter Schüler, ausgestattet mit einem Fragebogen, dessen Antworten derjenige problemlos erhält, der den „Werkern“ bei der Präsentation der jeweiligen Fachrichtung zuhört. Für Live-Musik sorgt die „kleinste Samba-Gruppe der Welt“ (die auch nach einem Jahr ohne Auftritt problemlos an bekannte Dezibelzahl anknüpft) sowie Schülerin Michelle Helberg aus dem BVJF-Jahrgang. Sie spielt Gitarre und Klavier und kann sehr schön singen, wie der Applaus nach den drei Stücke, die sie vorträgt, belegt.

Die Maler zeigten, wie man ein ordentliches M malt, inklusive Abkleben. Warum ein M? „Das ist einfacher, als ein S“, lautet die simple Antwort. Die Zeit zum sauberen Abkleben der Vorlage wird gestoppt. Bereits um 7.30 Uhr fing die Schicht an für die Hauswirtschafter – sie mussten belegte Brötchen für die Verpflegung vorbereiten.

Und die Metaller? Die überzeugten mit Prüfungsarbeiten auf der einen Seite und solchen gefertigten Dingen auf der anderen, die im Alltag ebenso gut Verwendung finden. Wie das „Rad“, in dem Brennholz gestapelt werden kann. Oder das Gestell mit den drei alten Satteln – eine kreative Sitzmöglichkeit, die auffällt, als Philip Brüggemann, Dennis Dierssen und Stefan Christophers aufstehen und für ein Foto die Metall-Werke präsentieren. Wer den „Werkertag“ 2015 verpasst hat, muss sich nicht grämen. Koordinator Jürgen Neddermann kündigt den nächsten „Tag der offenen Tür“ für 2016 an.

sis

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