Weniger Müll, weniger Müllsammler

„Umweltspaziergang“ in Barenburg folgt „Corona-Regeln“

Umweltspaziergang in Barenburg: Heinrich Sünkenberg (Mitte) mit zwei Sammlern, Marlo Rethorn (links, Vorsitzender der Jungen Union Sulinger Land) und Bundestagsabgeordnetem Axel Knoerig aus Kirchdorf.
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Umweltspaziergang in Barenburg: Heinrich Sünkenberg (Mitte) mit zwei Sammlern, Marlo Rethorn (links, Vorsitzender der Jungen Union Sulinger Land) und Bundestagsabgeordnetem Axel Knoerig aus Kirchdorf.

Barenburg – Eine gemeinschaftliche Sammelaktion, wie in den Vorjahren, war coronabedingt nicht möglich. Aber dass Straßen, Wege und Plätze im Flecken von Müll befreit werden, wollten die Mitglieder des Verschönerungs- und Heimatvereins Barenburg doch auch in diesem Jahr unterstützen.

Wer am Samstag mitmachen wollte, konnte sich zwischen 9 und 10 Uhr am Fachwerkspeicher mit Abfallsack und, auf Wunsch, einem Paar Handschuhe sowie einem Greifer ausstatten – für einen „Umweltspaziergang“ unter Corona-Regeln. „Diese Utensilien wurden uns, genauso wie die anschließend verteilten Brotdosen und Gemüse-Einkaufsnetze, von der AWG Bassum zur Verfügung gestellt“, berichtet Vorsitzender Heinrich Sünkenberg. Die Ausgabe der Utensilien sei natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln erfolgt.

Witterungsbedingt sei die Resonanz nicht so groß gewesen, wie erwartet. In Kleingruppen zu zwei Personen wurde in die zugeteilten Straßen und Sammelgebiete ausgeschwärmt. Die gefüllten Abfallsäcke wurden am Speicher gesammelt und anschließend durch Mitglieder des Verschönerungs- und Heimatvereins entsorgt. Sünkenberg: „Als kleines Dankeschön für die Mühe habe ich jedem Sammler eine Primel und einen Schokoladenosterhasen überreicht, beides eine Spende des Vereins.“ Erfreulicherweise seien in den Tagen zuvor schon einige Einzelpersonen und Familien zum Müllsammeln unterwegs gewesen, hätten sich von ihm Abfallsäcke abgeholt. Insgesamt hätten an der Aktion etwa 25 Personen teilgenommen. „Diesen Bürgern, aber auch allen anderen, die vielleicht schon in Eigenregie die Landschaft sauber gehalten haben, gilt unser besonderer Dank“, sagt Sünkenberg. Er hoffe, dass im kommenden Jahr die Beteiligung vielleicht wieder etwas größer sein wird. Was auffiel: Das Müllaufkommen sei in diesem Jahr geringer gewesen, als in den vergangenen Jahren, merkt Sünkenberg an.  sis

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