Vor allem Einheimische und Stammgäste sind am und im Barenburger Speicher zu Gast

Weihnachtsmarkt diesmal für „Insider“

Mit Karussell und Schießbude unterstützt Familie Rohlwing seit vielen Jahren den Weihnachtsmarkt. Foto: Kurth-Schumacher

Barenburg – Bedingt durch die Ortsumgehung und die aktuellen Bauarbeiten an der Straße „Im Flecken“ blieben Zufallsbesucher beim Barenburger Weihnachtsmarkt am Sonntag aus. „Einheimische und Stammgäste kommen trotzdem“, sagte Corinna Becker, die die Traditionsveranstaltung des Verschönerungs- und Heimatvereins Barenburg federführend organisiert hatte.

20 Aussteller bezogen Standplätze im Speicher und in der Budenstadt davor. Im Mittelpunkt drehte das historische Karussell seine Runden. Es macht seit eh und je das besondere Flair aus. „Familie Rohlwing aus Varrel unterstützt uns seit gefühlt 50 Jahren mit Karussell und Schießbude“, erklärte Corinna Becker.

Einige Aussteller nehmen weite Wege auf sich. „Riemenschneider“ Peter Mathes aus Stolzenau war zum vierten Mal dabei: Für seine Qualitätsarbeiten aus zertifiziertem, biologisch gegerbtem Material hat er in Barenburg mittlerweile eine Stammkundschaft. Patricia Korella aus Brebber lobte den „netten kleinen Markt“: „Die Geschäfte könnten besser laufen, aber ich schätze die Freundlichkeit der Leute.“ Welche Artikel aus ihrem Sortiment an Geschenkverpackungen aller Art und Papier-Arbeiten im Weihnachts-Design in Barenburg besonders gut ankommen, hat sich ihr noch nicht erschlossen: „Manches wäre in Hannover gleich ausverkauft; auf dem Land ist das wohl anders.“ Auch Hobbykünstler aus dem Ort suchten Käufer für Artikel Marke „Eigenbau“. Claudia Reimers und Sahra und Lorena Voß boten unter anderem Seifen und hübsch dekorierte, wiederverwendbare Geschenktaschen aus Packpapier – ein Gemeinschaftswerk der Erzieherinnen der Kinderkrippe „Spatzenburg“. Zur Halbzeit war schon einiges vergriffen, der Erlös soll den Kindern zugutekommen. Die Klasse 6 b der Oberschule Varrel verkaufte Vogelfutterstationen aus Milchtüten und Kerzen-Dosen. Recycling für den guten Zweck: Die Einnahmen sollen die Reisekasse für die Klassenfahrt nach Stade aufbessern.

Bis auf den letzten Platz „ausgebucht“ war das Kasperletheater im gemütlichen Spitzboden des Speichers. Die Werbung von Albert Düvel zahlte sich aus: Bei der zweiten Vorstellung des Stückes „Die verspätete Weihnacht“, das Nicole Rieke und Christa Habelmann von der Theatergruppe Barenburg zeigten, drängelten sich 45 kleine und große Gäste vor der kleinen Bühne. Eine beliebte „Aufwärmstation“ war die Kaffeestube im ersten Stock, Stände im Außenbereich ergänzten das kulinarische Angebot mit Knipp, Bratwurst, Waffeln, Kalt- und Heißgetränken. Im Zelt stimmte das Saxofon-Ensemble „Saxofax“ auf die Adventszeit ein.

Krankheitsbedingt hätten einige Stammbeschicker ihre Teilnahme abgesagt, bedauerte Corinna Becker. Hobbykünstler und Kunsthandwerker, die im Jahr 2020 dabei sein möchten, können sich schon jetzt unter Tel. 0 42 73 /96 26 55 anmelden.

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