Vorhaben in der Samtgemeinde Kirchdorf schließen Lücken

Straßenbau und Radwege

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Hans-Hermann Nack, Sprecher der Firma Exxon (l.), und Bürgermeister Heinrich Schwenker.

Kirchdorf - Sobald der Förderbescheid vorliege, könnten die Ausschreibungen beginnen: Mit einem Baubeginn im Frühjahr/Sommer Jahr 2016 rechnet Bauamtsleiter Günther Dahm für das Vorhaben „Sandgärten/Friedhofsweg“ zwischen Scharringhausen und Kirchdorf.

Im Rahmen des Förderprogrammes „ZILE“ („Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung“) hat der heimische Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne am Mittwoch die Fördermittel in Höhe von 170421 Euro bereits avisiert (wir berichteten). Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße auf 4,50 Meter (plus jeweils 50 Zentimeter Seitenraum), diene der Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, entlaste den Ortskern Scharringhausen und schließe eine Lücke im Netz der Gemeindeverbindungsstraßen, erklärt Dahm. Die Straße sei auch als Radwanderweg gedacht. Zu rechnen sei mit Gesamtkosten in Höhe von knapp 400000 Euro.

Das Radwegenetz der Samtgemeinde werde kontinuierlich ausgebaut. Die Radwege dienen jedoch nicht allein den Touristen, sondern auch der heimischen Bevölkerung, etwa als Schulweg. Hans-Hermann Nack, Sprecher der Firma Exxon, reiste jetzt nach Wehrbleck, um 5000 Euro an Bürgermeister Heinrich Schwenker zu überreichen – für den Bau eines Buswartehäuschens in Strange. Das üppige Bauwerk schützt nicht nur die Stranger Schüler beim Warten auf den Bus, sondern soll Treffpunkt und Unterstellort sein für Wanderer und Radler. Bürgermeister Schwenker bedankte sich im Namen der Gemeinde für die großzügige Spende, denn am Standort werde ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geleistet. Geplant ist ein Ausbau des Radweges entlang der K 43 zwischen Strange und Scharrel, mit einem Baubeginn ist nicht vor 2017 zu rechnen. Das gilt auch für Bauvorhaben an der K 20: Wie berichtet, wird der Radweg entlang der Kreisstraße zwischen Varrel und Scharringhausen gebaut. Ein Lückenschluss, auf den die Bürger seit Jahren warten. Die Maßnahme enthält auch den Neubau der Brücke über die Große Aue. Das Planfeststellungsverfahren läuft, mit Baubeginn ist nicht vor 2017 zu rechnen. Ob bereits im Jahr 2016 der avisierte Lückenschluss des Radwegenetzes an der K 36 zwischen Kuppendorf und der B 61 erfolgt – hängt davon ab, ob der Landkreis als Bauherr die Fördermittel abrufen kann.

sis

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