Im Pflegezentrum Kirchdorfer Heide

Projekt zum Thema „Lieblingsspeisen“: Vorfreude wie zu Weihnachten

Koch Michael Schröder und Pflegedienstleiterin Nicole Koteras mit Christel Schwarz. Sie hatte sich am Donnerstag ihre Lieblingsspeise Königsberger Klopse gewünscht, die sie mit großem Appetit aß.

Kirchdorf - Was hat man gerne als Kind gegessen, welche Speisen hat man sich noch als Erwachsener immer gerne gewünscht und wie war die Zubereitung? Alles Fragen, die die Mitarbeitenden des Pflegezentrums Kirchdorfer Heide im Vorfeld gestellt haben, um für eine Woche die Lieblingsspeisen der Bewohner auf die Speisekarte zu schreiben.

„Entstanden ist dieses Projekt aus der Idee heraus, dass wir nach alten Rezepten und regional typischen Gerichten gefragt haben“, erklärt Wolfgang Klee, Altenhilfe-Verbundleiter für die Region Diepholz im Unternehmensbereich Bethel im Norden. „Daraus wurden dann ganz schnell die Lieblingsspeisen der Bewohner“, ergänzt Pflegedienstleiterin Nicole Koteras. Insgesamt kamen in kürzester Zeit mehr als 20 Gerichte zusammen.

Für Koch Michael Schröder hieß es, die erste Projektwoche zu planen und die ersten Wünsche zu erfüllen: „Da wir auf eine ausgewogene Ernährung achten, kombinieren wir viele Nahrungsmittel wie Fleisch, Gemüse oder auch Milchprodukte. Aber das war bei den vielfältigen Wünschen kein Problem“. So gab es montags die Lieblingsspeise Milchreis als Nachtisch, am Dienstag Leber mit geschmorten Zwiebeln, am Mittwoch Schnippelbohnen oder am Sonntag Rinderrouladen.

Lecker: Königsberger Klöpse

Bewohnerin Christel Schwarz hat sich besonders auf den Donnerstag gefreut. Serviert wurde ihr Lieblingsessen: Königsberger Klopse. „Das war wirklich toll. Und Herr Schröder hat sogar daran gedacht, die Kapern wegzulassen, weil ich die überhaupt nicht mag“, stellte Christel Schwarz zufrieden fest –  und diskutierte mit dem Team der Hauswirtschaft und den Betreuungskräften über die verschiedenen Zubereitungsarten.

„Diese Woche hat so viel Spaß gemacht und die Kommunikation gefördert, dass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben wird“, freut sich Nicole Koteras. Michael Schröder hat die strahlenden Gesichter der Bewohner hautnah miterlebt: „Eine Vorfreude fast wie zu Weihnachten“, das habe er in der Woche immer wieder festgestellt. Und Ideen und Wünsche gibt es für ihn ja noch genug...

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