Rat Varrel spendiert 10000 Euro

Zuschüsse werden bewilligt

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Mediengruppe Kreiszeitung

Varrel - Die gute Nachricht: Die Zuschussanträge, die drei Varreler Vereine gestellt haben, hat der Rat der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung am Mittwochabend allesamt prositiv beschieden.

Die nicht so gute Nachricht: Nicht alle Wunschsummen wurden bewilligt. Der Bläserchor Varrel hatte für Neuanschaffungen (genannt wurden Noten, Instrumente, einheitliche Kleidung) auf einen Betrag von 1500 Euro gehofft. Bewilligt hat der Rat 1000 Euro. Entsprechende Mittel hatte das Gremium im Haushalt bereits eingeplant.

Wie berichtet, will der Verschönerungsverein Varrel sich um die Sanierung des Göpelhauses am Ortseingang kümmern.

Die Maßnahmen seien dringend notwendig, viele Arbeiten sollen in Eigenleistung erbracht werden. Dank des Einsatzes von Ernst-Christian Gerbes von der örtlichen Firma Gerbes-Dächer wird eine Lehrbaustelle am Göpelhaus eingerichtet, für Auszubildende der Dachdeckerinnung. Lohn- und Materialkosten werden dabei durch den Dachdeckerverband übernommen. Dadurch können die Kosten erheblich reduziert werden. Der Verschönerungsverein rechne mit Kosten in Höhe von 4550 Euro, der Verein selbst verfüge über Eigenkapital in Höhe von 1500 Euro. Laut Angaben der Verschönerer wäre die Sanierung des Reetdaches um ein Vielfaches teurer geworden, das Reetdach hatte 1981 18000 DM gekostet. So werde der Göpel nun mit ortsüblichen Dachpfannen eingedeckt. Der Rat bewilligte die beantragte Summe von 3000 Euro für die Arbeiten, die in diesem Jahr durchgeführt werden sollen.

Im aktuellen Haushalt der Gemeinde stehen für diese Art der Zuschüsse noch 5350 Euro zur Verfügung – seitens der Verwaltung erging der Hinweis an den Rat, dass neben dem Antrag der Verschönerer davon noch zum Thema Bereitstellung/Unterhaltung einer öffentlichen Toilette am Kirchplatz in Varrel ein Beitrag eingeplant sei – und der Heimat- und Verschönerungsverein Dörrieloh ja ebenfalls einen Antrag auf Zuschuss gestellt hat.

6000 Euro nämlich hätten die Dörrieloher gerne zur Unterstützung der Maßnahme „Dorfteich“ – den man, wie berichtet, beseitigen möchte. Der Verein rechne mit Kosten in Höhe von 8000 Euro für die erforderlichen Erdarbeiten – 2000 Euro zahlen könne er als Eigenkapital. Der Rat genehmigte die Differenz – eben jene beantragten 6000 Euro.

sis

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