Landkreis einigt sich mit Deutscher Bahn

K20: Keine Schwellen mehr beim Radweg

Varrel - Beim Bau des Radweges an der Kreisstraße 20 in Varrel gibt es keine Schwellen mehr – und das im Wortsinn. Im Kreisentwicklungsausschuss präsentierte die Kreisverwaltung während der Beratungen in Twistringen eine Lösung, die insbesondere Ortwin Stieglitz (SPD) sehr zufrieden stellte: „Für die Anlieger ist es eine enorme Entlastung.“

Rückblende: Um den Radweg bauen zu können, hatte die Kreisverwaltung zunächst eine Lösung vorgeschlagen, die einem gültigen Beschluss des Kreistags widersprach. Der hatte sich klipp und klar gegen die Entwidmung von Bahntrassen ausgesprochen. Doch es schien keine andere Lösung zu geben, als die Bahntrasse im Bereich des neuen Radweges und der Kreisstraße zu entwidmen, die vorhandenen Gleise abzubauen und die Flächen von der Bahn zu kaufen.

Telefonisch habe die Deutsche Bahn jetzt einer Vereinbarung zugestimmt, „die im Kern lediglich vorsieht, dass der Landkreis Diepholz die Entfernung der vorhandenen Gleise im Bereich des neuen Radweges und der vorhandenen Kreisstraße gestattet, um die beiden Verkehrswege durchgehend herzustellen“. Für den Fall, dass die Bahntrasse zu einem späteren Zeitpunkt reaktiviert werden soll, „muss der Landkreis Diepholz den Radweg und die Kreisstraße auf seine Kosten soweit zurückbauen, um die Verlegung der neuen Gleise zu ermöglichen“. Alle Optionen bleiben also erhalten. An den Kosten für die neuen Gleise müsste sich der Kreis nicht beteiligen.
sdl

Rubriklistenbild: © dpa

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