Varrel: Budengasse zwischen Küsterhaus und Kirche / „Kleines, aber feines Angebot“

Straßensperre für den Nikolausmarkt

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Pfeile werfen: Ein Spaß (nicht nur) für die jüngeren Besucher des Nikolausmarktes.

Varrel - Dass die Landesstraße 349 in der Varreler Ortsmitte gesperrt ist, hat dann überrascht: Schon vor Jahren war das für den Nikolausmarkt angedacht, aber die Sperrung wird nicht schnell erlaubt. Die Sachlage änderte sich jetzt, da es im vergangenen Jahr fast zu einem schweren Unfall gekommen wäre. In diesem Jahr soll eine beliebte Tradition, die Kutschfahrt, in geschütztem Rahmen ablaufen. Ein- und Ausstieg der Gäste erfolgt in autofreiem Bereich. Es böte sich an, für ältere Mitbürger und all jene, die nicht gut zu Fuß sind, einen Shuttle-Service zu installieren, auf dass sie zum Nikolausmarkt auf dem Areal zwischen Küsterhaus und Kirche gelangen können. Hatte es am Morgen noch ausgesehen, als würde das Wetter die Veranstaltung „verhageln“, so ließen eher milde Temperaturen viele zum Spaziergang in die Ortsmitte zum Markt aufbrechen – mit dem Auto hätten sie ja nicht vorfahren können.

In der Kirche erproben sich die Vorkonfirmanden im Rollenspiel vor Publikum – und klären Besucher auf, wer Nikolaus war.

Der Rat der Gemeinde nimmt die einzelnen Buden unter die Lupe. Das Karussell wird getestet – es trägt die geballte Ladung Kommunalpolitik ebenso wie die Kinder. Punsch, Jagertee und Glühwein sind im Ausschank, der MGV ölt bereits die Stimmen für den Auftritt am dritten Advent bei der DRK Weihnachtsfeier. 20 Damen haben eifrig gebacken – die Kaffeetafel im Küsterhaus ist beliebter Treffpunkt zum Marktbeginn. Hier treten auch die „Geigenwichtel“ auf.

Nein, man erwarte jetzt keinen Ansturm aus der Region auf den Nikolausmarkt, sagt Annette Gödeker vom Marktausschuss. Es sei durchaus eine dörfliche Veranstaltung. Doch die hat was: Ein vielfältiges Warenangebot zwischen Keksen, Schmuck, Bastelarbeiten und Handarbeiten, von Beschickern aus dem Ort und weiter weg. Die Beschreibung „klein, aber fein“ passt. Der Nikolausmarkt als Treffpunkt ist gesetzt. „Offen für neue Ideen wären wir“, lädt Gödeker etwaige Kritiker ein, sich einzubringen.

sis

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