Rat uneins bei „Thema Einvernehmen“

Und noch eine Halle in Holzhausen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bahrenborstel - Moment mal, der Rat Bahrenborstel hatte doch bereits in seiner Dezembersitzung das gemeindliche Einvernehmen für ein Bauvorhaben der Firma Thiermann am Steinloher Damm gegeben? Jetzt nochmal? Nein –bei dem Entscheid im Dezember handelte es sich um den Bau einer Lager- und Kühlhalle für Heidelbeeren. In der aktuellen Entscheidung geht es um den Neubau einer landwirtschaftlichen Halle für Geräte, Ersatzteile und landwirtschaftliche Produkte daneben.

Auch diese Halle ist nicht klein, der Bauantrag ist gestellt. Gemäß § 36 Baugesetzbuch muss die Gemeinde Bahrenborstel ihr gemeindliches Einvernehmen zu diesem Vorhaben erteilen – und auch dieses gemeindliche Einvernehmen wurde nicht einstimmig erteilt. Zwei Nein-Stimmen, eine Enthaltung und sieben Ja-Stimmen stehen zu Buche – nach geheimer Abstimmung. „Aus Sicht der Verwaltung bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass aus planungsrechtlicher Sicht Gründe gegen die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens sprechen“, hatte Bauamtsleiter Günther Dahm den Ratsmitgliedern zum Sachverhalt erklärt.

Im Vorfeld der Entscheidung vom Dezember war ein städtebaulicher Vertrag mit der Firma Thiermann abgeschlossen worden (wir berichteten). In diesem Vertrag verpflichtet sich die Firma, die Straßen im Umfeld des Steinloher Dammes zu unterhalten – und, wenn nötig, auf eigene Rechnung zu verbreitern.

Einstimmig hingegen fiel der Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 „Hauskamp“.

Ad hoc konnte sich der zehnköpfig tagende Rat der Gemeinde Bahrenborstel nicht für eine weitere Bushaltestelle entscheiden, die es zu erneuern gilt: Bürgermeister Heinz Albers wies darauf hin, dass das Zuschussprogramm weiterhin laufe. Die Haltestelle am ehemaligen Gasthaus Krome solle, wie beschlossen, neugestaltet werden. „Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden“, so Albers.

Er wies zudem darauf hin, dass das „Abschieben“ der Wegeseitenräume noch im Mai durchgeführt werde. Interessenten, die Bodenmaterial benötigen, wenden sich an Rainer Wiegmann oder Bürgermeister Heinz Albers.

sis

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