Themen abseits der Tagesordnung im Rat der Gemeinde Bahrenborstel

Lampen, Schilder, Poller

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bahrenborstel - Der Gros der Themen, die bei der jüngsten Sitzung des Rates Bahrenborstel am Donnerstagabend zur Sprache kamen, stand nicht auf der Tagesordnung. Eines davon: Das Beleuchtungskonzept für die Gemeinde. Das war seit gut zwei Jahren sozusagen mit einem Abonnement auf der Tagesordnung vertreten. Nun aber hatten sich etliche Anwohner der Straße Waldesruh gegen eine der in ihrem Bereich aufgestellten Lampen entschieden. Und taten das dem Rat kund. Der indes wollte das nach vielen Gesprächen, Sitzungen und Abwägungen erstellte Konzept nicht ändern. Befürchtungen, das Mehr an Lampen könnte finanziell zur Belastung werden, konterte Bürgermeister Heinz Albers mit dem Hinweis darauf, dass am Ende, nach Aufteilung der Summe auf alle Anlieger, für jeden ein Betrag zwischen 170 und 180 Euro zu schultern wäre. Das Lampenkonzept und der Einlass der Bürger aus der Straße Waldesruh werde in der nächsten öffentlichen Sitzung wieder auf die Tagesordnung gehoben.

Gesprochen wurde zudem über ein mögliches neues Baugebiet in Holzhausen. Dort stehen aktuell nur noch wenige Bauplätze zur Verfügung. Ratsherr Matthias Stelloh regte an, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob nicht Baulücken als Bauplätze ausgewiesen werden könnten – statt der Ausweisung eines neuen Baugebietes. Man wolle insbesondere für junge Leute, die in Holzhausen bauen wollen, Bauplätze schaffen.

Albers schilderte die Pläne rund um die Nachnutzung der Schule, nachdem die Grundschulklassen nun nach Kirchdorf umgesiedelt sind (wir berichteten). Er gab ebenso bekannt, dass die Arbeiten an der Kreisstraße 36 wohl in diesem Herbst beginnen und der Sommerdienst in der Gemeinde bereits im Juli bevorstehe.

Thematisiert wurde, auch das erneut, der Wunsch der Bürger nach einer Verkehrsberuhigung auf der Göthener Straße. Die Verwaltung hatte dazu bereits vorgeschlagene Möglichkeiten durch den Landkreis prüfen lassen, der wiederum hatte die gewünschte Wartelinie vor einer Einmündung zur Kennzeichnung von „Rechts vor links“ abgelehnt. In Erwägung könne das Aufstellen des Straßenverkehrsschilds 102 (Kreuzung oder Einmündung) gezogen werden, zitiert Albers aus der Mitteilung des Landkreises.

Bereits öfters diskutiert hat der Rat öffentlich den Wunsch eines Anliegers der Dorfstraße, hier mehrere Poller aufzustellen – gedacht als Geschwindigkeitsbegrenzung der Verkehrsteilnehmer. Seitens des Rates will man nicht nur über die Dorfstraße sprechen, sondern über Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der gesamten Gemeinde.

sis

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