Umgebaute Räume in Varrel

Theke, Farbe und Dekor: Fleischerei Kollhorst hat umgebaut

Drei Generationen im umgebauten Verkaufsraum des Hauptsitzes in Varrel. Von links: Gerhard, Kilian, Heidi und Stephan Kollhorst.
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Drei Generationen im umgebauten Verkaufsraum des Hauptsitzes in Varrel. Von links: Gerhard, Kilian, Heidi und Stephan Kollhorst.

Die Fleischerei Kollhorst in Varrel hat umgebaut. Was relativ überschaubar begonnen hatte, wurde am Ende eine durchaus umfassende Angelegenheit.

Varrel – Eigentlich sollte nur die Theke erneuert werden und alles ein bisschen aufgehübscht, aber dann gab es doch längere Diskussionen zwischen drei Generationen Fleischerfamilie Kollhorst. Und nun ist die Theke, die zur Eröffnung des Geschäftes vor 40 Jahren im damals modernen Runddesign gefertigt worden war, eckig. Sie war der ausschlaggebende Grund, sagen Seniorchef Gerhard Kollhorst (72), Sohn Stephan (49) und Enkel Kilian (23).

Die Kühlflüssigkeit heute sei umweltgerechter und die neue Version der Kühltheke benötige nur einen Bruchteil der Energie, die die alte verbrauchte. Neue Farbe und ein neues rustikales Holzdekor geben der Verkaufstheke einen, wie die Kunden am Donnerstag befanden, sehr schicken Rahmen. Die Auswahl blieb während der dreiwöchigen Umbaupause in den Verkaufswagen fast gleich und da die Theke nicht kleiner geworden ist, bleibt sie weiterhin groß. Neu im Sortiment ist ein speziell gewürzter Rindertartar. Gerade wurden neun von zehn eingereichten Produkten mit einer Goldmedaille prämiert durch den Fleischereiverband, das zehnte holte Silber – die Fehleranalyse hat das Kollhorst-Team bereits abgeschlossen.

Kosten bei Kollhorst „deutlich im sechsstelligen Bereich“

Die Mitarbeiter hinter dem Tresen haben jetzt mehr Platz, auch dafür waren besondere bauliche Maßnahmen notwendig. „Insgesamt hat alles aber gut geklappt“, freut sich Familie Kollhorst über den Umbau. Dessen Kosten lägen „deutlich im sechsstelligen Bereich“. Er ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen: Eine neue kleine Kühlstufe – in der bisher gekühlte Getränke im Karton, Margarine und Butter zu finden waren – war noch nicht lieferbar. Künftig soll die Auswahl dort um selbst gekochte Suppen in Schläuchen erweitert werden und bereits abgepackten Aufschnitt und Grillgut. Die neue Tür öffnet sich automatisch, das war so gewünscht, etwa für Kunden mit Rollator oder Kinderwagen, die Mühe hatten, die Tür zu öffnen.

Wer es nicht zu den Öffnungszeiten in eines der Geschäfte in Varrel oder Kirchdorf schafft, kann diverse Produkte rund um die Uhr in einem neuen Verkaufsautomaten vor dem Eingang finden. Über die Neuerungen will die Familie informieren, lädt für den heutigen Freitag, 11 bis 19 Uhr, zur offiziellen Eröffnung samt Bratwurstbude und Mittagstisch nach Varrel ein. Wer eine Lehrstelle sucht oder zum Verkaufspersonal gehören möchte – auch die Familie Kollhorst ist auf der Suche nach Fachkräften.

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