Straßensperre auf der B 61: Aufhebung in kommender Woche?

Restarbeiten stehen an

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Straßenschäden entlang der „Schleichwege“.

Barenburg - Vielleicht. Nächste Woche. Festlegen will sich Jana Winkler von der Straßenmeisterei in Nienburg nicht, wann die Freigabe der B 61 zwischen Sulingen und Barenburg erfolgt. Tatsache ist: Es fehlen noch Restarbeiten – und die Straßenmarkierungen. Und dafür gutes Wetter.

Die Bedingungen für die Bauarbeiten an diesem nicht einmal drei Kilometer langen Teilstück waren von Anfang an nicht optimal. Die Arbeiten wurden dennoch begonnen – mit teuren Folgen für die Stadt Sulingen. Die Sanierungsarbeiten an den „Schleichwegen“, deren Baulastträger Sulingen ist, müsse die Stadt zahlen. Die Sanierungsarbeiten an der offiziellen Umleitung zahlt ebenfalls der Bürger: Entlang der K 19 zwischen Barenburg und Varrel ist die Straßenmeisterei fast im Dauereinsatz, um Reparaturarbeiten auszuführen, die aus verkehrstechnischer Sicht erforderlich sind.

Mehrere hundert Lkw täglich schieben sich über die kleine Verbindungsstraße, Anwohner fühlen sich gefährdet, haben Warndreiecke aufgestellt, um auf Hof-Einfahrten hinzuweisen – es sei schwierig bis gefährlich, wenn man vom Hof fahren möchte, sagt ein Anwohner. Man könne sich nur zentimeterweise vortasten. Die Seitenräume werden großzügig als Ausweichoption befahren – jene Hofeinfahrten inklusive. Gefährdet sind daher auch Schüler, die dort wohnen, auf ihrem Weg zur Bushaltestelle.

Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 61 zwischen Barenburg und Sulingen gehen in der kommenden Woche weiter: Die Asphaltschichten seien aufgebracht, man liege im Zeitplan, sagt Jana Winkler. Nun müssten die Seitenräume und die Zufahrten angeglichen werden – und die Markierungsarbeiten stünden ebenfalls noch aus. Für die jedoch seien mehrere trockene Tage am Stück notwendig, zwölf Grad, maximale Luftfeuchtigkeit 80 Prozent. Und wenn es die nicht gibt, jetzt im Dezember? „Wir suchen nach einer Lösung“, sagt Winkler. Ob es die Lösung aber noch in diesem Jahr gebe, sei ungewiss. Wenn die reinen Straßenarbeiten beendet seien, könne die Vollsperrung aufgehoben werden. An welchem Tag der kommenden Woche stehe noch nicht fest, man wolle die Arbeiten „so schnell es geht“ abschließen.

Bleiben die Markierungen: Wenn die nicht aufgebracht werden könnten, würde eine Geschwindigkeitsreduzierung auf dem Abschnitt erfolgen, sagt Jana Winkler.

Gefragt, ob das Verkehrskonzept nicht besser abgestimmt hätte werden könnte, auch zusammen mit den Kommunen, antwortet Jana Winkler, dass die Verkehrskonzepte für die Baustellen von der hauseigenen Verkehrsabteilung mit Polizei und Kommunen im Vorfeld, auch auf Umleitungen und nicht passende Zeiträume hin, abgestimmt würden, aktuell plane man die Maßnahmen des Jahres 2016. „Uns wurde der Termin lediglich mitgeteilt“, heißt es dazu aus dem Rathaus in Kirchdorf.

sis

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