Startschuss für die neue EU-Förderperiode: 150000 Euro für Samtgemeinde

Geld für ländlichen Wegebau

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Der erste Förderbescheid wird persönlich überreicht (v.l.): Landtagsabgeordneter Grant Hendrik Tonne, Stefanie Gröger-Timmen, Heinrich Kammacher, Ursula Nietfeld und Fachbereichsleiter Günther Dahm (Samtgemeinde Kirchdorf).

Kirchdorf - 1,9 Millionen Euro stehen insgesamt zur Verfügung, 150000 Euro erhält die Samtgemeinde Kirchdorf. Den Förderbescheid für diese Zuwendung überreichte Stefanie Gröger-Timmen, stellvertretende Landesbeauftragte des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL Leine-Weser), an Heinrich Kammacher, Samtgemeindebürgermeister in Kirchdorf. Die Kommune ist die erste, die den Förderbescheid aus dem Bereich „lnfrastrukturmaßnahmen ländlicher Wegebau“ erhält.

Die Samtgemeinde Kirchdorf profitiert von der neu aufgelegten Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung („ZILE“). Gefördert wird der Ausbau des Wirtschaftsweges „Sandgärten/Friedhofsweg“ im Ortsteil Scharringhausen. Die Gesamtbaukosten werden auf rund 500000 Euro geschätzt, der Zuschuss des ArL Leine-Weser beträgt 148990 Euro. Die Förderung aus EU-Mitteln werde bemessen nach dem förderbaren Umfang der Wegebaumaßnahme gemäß der ZILE-Richtlinie, erklärt Stefanie Gröger-Timmen.

„Der Ausbau als Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kirchdorf und Scharringhausen dient der wesentlichen Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, aber auch zu einem Großteil der Ortsentlastung von Scharringhausen: Die Verkehrsflüsse können sich so auf den hier geförderten zukünftigen Gemeindeverbindungsweg verlagern“, erklärt Heinrich Kammacher den Grund für den Ausbau der Straße. lnsgesamt sei der Ausbau ein „positiver Aspekt zur Verbesserung der Agrarinfrastruktur und der Erhöhung der Lebensqualität insbesondere der Scharringhäuser Einwohner“.

Wie hoch der Fördersatz ausfalle, sei abhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommunen, gestaffelt anhand der Abweichung vom Landesdurchschnitt, heißt es seitens des ArL zur Förderkulisse. lm Falle der Samtgemeinde Kirchdorf sei dies ein Fördersatz von 33 Prozent plus 10 Prozent Bonus, da das integrierte ländliche Entwicklungskonzept für die Region „Mitte Niedersachsen“ hinsichtlich des ländlichen Wegebaues Aussagen in den Handlungsfeldern und den Zielen treffe. Beim ArL Leine-Weser sind laut Regierungsdirektorin Ursula Nietfeld von der Geschäftsstelle Sulingen zum ersten Stichtag (30. September 2015) zahlreiche Förderanträge für den „ländlichen Wegebau“ eingegangen. Aus den rund 1,9 Millionen Euro bereitgestellten EU-Mitteln können voraussichtlich 36 vorliegende Anträge gefördert werden. Die Förderanträge werden gemäß Bewertungspunktzahlen in einer Rankingliste geführt. „Es dürfen noch einige Kommunen mit der Bewilligung ihrer eingereichten Förderanträge rechnen“, sagt Nietfeld. „Als hauptsächliches Bewertungskriterium der beantragten Wege sind, neben der Erschließungseffizienz zu land- und forstwirtschaftlichen Flächen und der momentanen Beschaffenheit des Weges, auch die Bedeutung als Haupterschließungsweg und die Bewirtschaftungsvorteile aus der Art der zukünftigen Befestigung maßgeblich“, heißt es seitens des ArL.

Förderanträge können laufend weiter in der Geschäftsstelle Sulingen des ArL Leine-Weser gestellt werden. Stichtag für „die neue Runde“ ist der 15. Februar 2016.

sis

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