Aufstellungsgottesdienst von Klaus-Joachim Bachhofer in Kirchdorf

„Sind im Glauben geborgen“

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Pastor Klaus-Joachim Bachhofer hielt seinen Aufstellungsgottesdienst am Kirchensonntag „Jubilate“ in Kirchdorf.

Kirchdorf - Freude wolle er in den Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stellen, sagte Pastor Klaus-Joachim Bachhofer einleitend am Sonntag bei seinem Aufstellungsgottesdienst in der gut gefüllten Kirchdorfer Nikolaikirche – schließlich nennt man diesen Sonntag im Kirchenjahr auch „Jubilate“.

Besonders freute er sich darüber, dass zwei Kinder während des Gottedienstes getauft werden sollten, und er bat die Täuflinge sowie auch alle anderen Kinder nach vorne in den Altarraum zu kommen, damit die Gemeinde sie sehen und mit einem lebhaften Willkommensapplaus begrüßen konnte. Anschließend griff Pastor Bachhofer zur Gitarre und sang mit der Gemeinde das Begrüßungslied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Die Taufe selber nahm Pastor Armin Hagedorn vor, der als „Springer“ beim Kirchenkreis angestellt ist. In seiner Aufstellungspredigt sagte Pastor Bachhofer, dass man die Liebe zu Gott daran erkennen könne, wenn man dessen Gebote einhalte. Das sei gar nicht so so schwer, und die Gebote ließen noch genügend Freiheiten. Christen seien im Glauben geborgen, wie sie es im Glaubensbekenntnis bezeugen, der Glaube könne allerdings immer weiter wachsen: Durch kritisches Nachfragen, durch immer neues Lernen und durch das Gehen neuer Schritte könne man im Glauben die Welt verändern und immer wieder neue Freude über Gott erfahren. Zum Schluss des Gottesdienstes wies Pastor Hagedorn darauf hin, dass die Bestellung von Klaus-Joachim Bachhofer zum neuen Seelsorger in Kirchdorf noch nicht endgültig sei.

Innerhalb von sechs Tagen könne jedes Gemeindemitglied gegen die Bestellung des neuen Pastors Einspruch einlegen, und wenn mehr als 20 Einsprüche beim Kirchenvorstand eingingen, sei dessen Wahl aufgehoben. Aber Pastor Hagedorn zeigte sich optimistisch, dass das nicht passieren wird: Er hatte Bachhofer schon als neuen Pastor angekündigt. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden schnell einige Stehtische in den Altarraum getragen, und bei Kaffee und Keksen suchten viele Gemeindeglieder ein erstes Gespräch mit dem (höchstwahrscheinlich) neuen Kirchdorfer Pastor.

gk

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