Silvesterlauf des TuS Barenburg / 85 Jogger, Walker und Wanderer

Erneut mehr Teilnehmer

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Geschafft, aber zufrieden: Cheforganisatorin Christa Witte (2.vl.) und Corinna Becker (l.) mit Teilnehmern des Silvesterlaufes beim TuS Barenburg.

Barenburg - „Hest good mookt“, hieß das Lob der Jogger, die als erste das Ziel erreichten, an Christa Witte. Sie war traditionell für die Ausweisung der Strecke für den traditionellen Silvesterlauf des Turn- und Sportvereins Barenburg verantwortlich.

Die Veranstaltung mobilisierte am Donnerstag insgesamt 85 Freizeitsportler. „Wir konnten die Teilnehmerzahl erneut steigern“, sagte Cheforganisatorin Christa Witte: 27 Jogger, 16 Nordic-Walker und 40 Wanderer gingen an den Start. Das Angebot, sich in netter Gesellschaft sportlich zu betätigen, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die dreizehnte Auflage des Breitensport-Events veranlasste nicht nur Mitglieder des eigenen Vereins, sondern auch Gäste aus Sulingen, Lessen, Ehrenburg oder Varrel, den guten Vorsätzen schon am Jahresletzten Taten folgen zu lassen. Der Klassiker der guten Absichten für das kommende Jahr: „Mehr Bewegung“

Die Fußgänger, unter ihnen viele Familien mit Kindern, hatten eine knapp neun Kilometer lange Distanz zu bewältigen. Sie machten sich um 9.30 Uhr auf den Weg, um 10.30 Uhr folgten die Nordic-Walker. Das Pensum der Jogger: 10,48 Kilometer. Da die Wege in diesem Jahr ziemlich aufgeweicht waren, hatte Christa Witte eine Strecke zum Dillenberg ausgewählt – über Wirtschaftswege.

Sie selbst hatte seit Weihnachten täglich ihr Zehn-Kilometer-Pensum absolviert, am Donnerstag hielt sie am Sportheim die Stellung. Erstmals wurde sie bei der Vorbereitung und Durchführung von Corinna Becker unterstützt, die unter anderem als „Streifenposten“ im Einsatz war und die Teilnehmer unterwegs mit Getränken versorgte.

„Es geht nicht darum, der Schnellste und Beste zu sein, gewonnen haben im Grunde alle“, sagte Christa Witte. Adam Ismail aus dem Sudan nahm die Veranstaltung als sportliche Herausforderung zum Jahresschluss. „Adam läuft gern“, sagten Hannelore und Ulrich Hemken aus Sulingen. Sie hatten ihm die Teilnahme an dem sportlichen Event ermöglicht. Ismail setzte sich an die Spitze der Jogger-Gruppe und lief die Runde, da er die letzte Markierung falsch interpretierte, aus Versehen, aber mit anhaltender Begeisterung ein zweites Mal.

Die Freizeitsportler beendeten den Vormittag im Vereinsheim bei Berlinern, Bier und warmen Getränken. Adam Ismail verbuchte den 31. Dezember als besonderes Erlebnis. Und Cheforganisatorin Christa Witte freute sich über die internationale Beteiligung: „Da zeigt sich wieder , dass Sport verbindet.“

mks

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