Barenburg: Sanierungsarbeiten an der alten Trasse der B 61 im Flecken ab 18. November

Schöne neue Ortsdurchfahrt

Jens Wiesemann, Planer bei der Firma sweco, beantwortet Fragen der Anlieger. Foto: sis

Barenburg – Fünf Bauabschnitte, 1,5 Millionen Euro: Und am Ende steht eine sanierte Ortsdurchfahrt durch den Flecken Barenburg. Das ist der Plan. Los geht es am 18. November mit Bauabschnitt eins: Der umfasst die Neugestaltung des Areals zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Gemeindehaus.

Das zahlt „Kirche“, ist aber Teil der Gesamtausschreibung. Bauabschnitt eins reicht, rein straßentechnisch gesehen, bis hinter den Speicher. Die Einfahrt von der K 19, aus Varrel kommend, in den Ort wird ab 18. November nicht möglich sein. Können alle Arbeiten durchgeführt werden und müssen nicht wetterbedingt verschoben werden, rechnet man mit einem Ende der Arbeiten im ersten Bauabschnitt für Februar 2020.

Der Saal des Landgasthauses Maschmann ist am Mittwochabend gut gefüllt, als Gemeinde, Samtgemeinde, Bauamt, Baufirma und Planer das Großprojekt im Detail vorstellen und Fragen beantworten.

Die Straßensperre etwa bedeutet, dass die Busrouten verlegt werden – und damit die Haltestelle „Volksbank“. Einstieg für alle, auch die Schulkinder, ist für die Dauer der Bauarbeiten an der Bushaltestelle „Schweineinsel“. Betroffen sind die Verbindungen der Linien 127, 132 und 133.

Wie berichtet, mussten die Pläne modifiziert werden, weil die Kosten gestiegen waren. Aber die Hauptpunkte bleiben und umfassen die Neugestaltung des Kirchenareals, den Dorfplatz (der Bereich vor dem Speicher wird zur Straße hin geöffnet), den zentralen Busparkplatz (gegenüber Maschmann, inklusive Fahrradunterständen und Parkflächen) und die barrierefreie Gestaltung entlang der gesamten Ortsdurchfahrt. Die Straße werde abgefräst und erhalte eine neue Asphaltdecke. In manchen Abschnitten müsste der Aufbau etwas umfangreicher erfolgen. Doch genau diese Variante, zu asphaltieren, statt zu pflastern, spare „jede Menge Geld“ ein: Hätte die Straße auf der gesamten Länge von 633 Metern grundlegend neu aufgebaut werden müssen, hätte die Entsorgung des Altmaterials mehr gekostet, als sich die Kommune hätte leisten können. „Dann wäre die Gemeinde handlungsunfähig gewesen und es hätten erhebliche Anliegerbeiträge erholen werden müssen“ hatte Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher die reduzierte Lösung der Ursprungsvariante erklärt. Bürgermeister Herman Dencker bestätigte: „Es muss ja auch bezahlt werden.“ Grundsätzlich solle bezüglich der Anliegerbeiträge nach Vorlage der Gesamtrechnung beschlossen werden.

Jens Wiesemann vom Planungsbüro „sweco“ beantwortete den Anliegern anhand eines Detailplanes Einzelfragen zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke während der Arbeiten. Man gebe sich größte Mühe, besondere Vorhaben der Bürger zu unterstützen. Soll heißen: Planen die Anlieferungen oder Arbeiten, könne mit den Baufirmen wegen benötigter Zuwegung gesprochen werden; gegebenenfalls Abläufe angepasst werden. „Sprechen Sie uns an“, heißt es. Anfragen beantworte ebenso das Team um Bauamtsleiter Olaf Heuermann in der Kirchdorfer Verwaltung.

Die Bauarbeiten im weiteren Straßenverlauf beginnen entlang des Seitensraumes, um die Höhe zu nivellieren, die Mulden für das Oberflächenwasser vorzubereiten und Leerrohre für den Breitbandausbau zu verlegen. Zum Schluss erfolge das Abfräsen und Asphaltieren, um eine durchgehend schöne neue Straßendecke zu erhalten, erklärte Felix Engelke, Geschäftsführer der Baufirma Rasche aus Minden.   sis

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