Sanierung schreitet voran

TSV-Clubhaus in Bahrenborstel geputzt, aber nicht sauber

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Die Putzer haben die Räume in einheitliches Grau gehüllt.

Bahrenborstel - Die Putzer sind gerade fertig und haben dafür gesorgt, dass die Farbgestaltung im Clubhaus des TSV Holzhausen-Bahrenborstel eine modische Melange aus Grautönen ist. Wie liegen die Arbeiten im Zeitplan? TSV-Chef Tobias Sandmann antwortet knapp: „Ich hoffe gut.“

Man sei abhängig von den Handwerkern. Bisher sind die meisten Arbeiten von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt worden. Frank Scharninghausen hat die geleisteten Stunden notiert: Bisher sind es 1 500. Eine herausragende Leistung angesichts der Tatsache, dass in der Gemeinde zeitgleich zwei weitere Gemeinschaftsprojekte gestemmt werden bzw. wurden – die Remise in Bahrenborstel und das Dorfgemeinschaftshaus in Holzhausen.

Duschen wird zum Saisonstart etwas Aufwand erfordern

Im Schnitt sind zehn Helfer samstags am Clubhaus am Werk. Dafür ist Sandmann dankbar. Auch der Vorstand packe mit an, Landwirt Scharninghausen leiht seinen Fuhrpark ganz selbstverständlich aus. Doch als selbstverständlich wird die Gemeinschaftsaktion nicht angesehen. 140.000 Euro sind als Gesamtkosten errechnet, Zuschüsse, Spenden, Eigenleistungen: Das Projekt hat viele Geldgeber.

Auch am Anbau stehen noch Arbeiten aus.

Neue Duschen und Umkleiden sind zum ersten Spiel der neuen Saison jedoch nicht fertig. Am 6. August empfängt des TSV um 15 Uhr die Kicker des SV Mörsen-Scharrendorf. Man habe um drei Auswärtsspiele zum Saisonstart gebeten, da mit einem Ende der Arbeiten für Ende August gerechnet wurde, erklärt Sandmann. Doch der Spielplan beschere den Gästen nun eine kleine Fahreinlage: Umkleiden und Duschen können die Spieler an der nicht weit entfernten Turnhalle nutzen.

Liste zu erledigender Dinge ist unendlich lang

Die Dreier-Schieri-Gespanne erhalten künftig eine eigene große Kabine mit Dusche, Schreibtisch und PC-Zugang. Was aber, wenn es nicht drei Herren sind? „Gemischte Teams gibt es bereits, dann wird nacheinander geduscht“, erklärt Sandmann die sportliche Lösung. Vier Umkleidekabinen für die Teams gab es auch vorher, allerdings sind jetzt alle gleich groß, es gibt sechs Duschköpfe in den Duschen. 

Neu ist die Fußbodenheizung, die Wasserleitungen wurden auch im Clubraum gleich mit erneuert. Dort war erst im vergangenen Jahr die Küche neu hergerichtet worden. Ein zweiter Eingang am Erweiterungsbau soll den Teams getrennte Zugänge zu den Umkleiden ermöglichen. Die Kosten hat derweil TSV-Geschäftsführer Kai Stelloh im Blick: Der Einbau der Heizung wird einen Großteil verschlingen. Aktuell müssen Isolierungsmatten auf dem Boden verlegt werden, in Eigenleistung, Helfer sind immer gerne gesehen. Nach den Matten und der Heizung folgen die Fliesen. Und der Clubraum müsste noch gesäubert werden bis zum 6. August. Hier solle später noch gestrichen werden. Ein neuer Kühlschrank muss her. Der alte ist kaputt. 

Die Liste der noch zu erledigenden Dinge ist plötzlich wieder unendlich lang. Und das nächste Projekt ist bereits in Sicht: Die Umgestaltung der Außenanlagen. Mit einem Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Heimspiel der Kicker, soll das neue Gebäude vorgestellt werden, nach Beendigung aller Arbeiten im TSV-Clubhaus.

sis

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