Ortsfeuerwehr Kirchdorf: Manches Erlebnis bleibt im Gedächtnis

Einsatz mit Nachhall

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Gemeindebrandmeister Gerd Kemmann, Kevin Zwick, Tim Nachtigall, stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Meier und Ortsbrandmeister Reiner Wittig (v.l.).

Kirchdorf - Mancher Einsatz bleibt im Gedächtnis: Für die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Kirchdorf ist es ein schwerer Verkehrsunfall, zu dem sie gerufen wurden, und wo der Fahrzeugführer verstarb. „Besonders für die jüngeren Kräfte ist das nicht ganz einfach“, bilanziert Ortsbrandmeister Reiner Wittig bei der Jahreshauptversammlung der Kirchdorfer Kameraden.

In seinem Jahresbericht notiert hatte Wittig für das Jahr 2015 sechs Brandeinsätze, elf technische Hilfeleistungen, eine Verkehrssicherungsmaßnahme, eine Brandsicherheitswache sowie eine überörtliche Übung. Damit sie gerüstet sind für diese Einsätze, absolvierten die Kameraden weitere 15 Übungsdienste sowie zahlreiche Fortbildungsstunden. Wittig dankte für die Einsatzbereitschaft – sowohl bei den Einsätzen und Diensten als auch bei den sonstigen Aktivitäten.

Karl-Heinz Hillmann berichtete als Gruppenführer der „Oldi-Gruppe“ von einem „nicht so erfolgreichen Jahr“, zumindest was die Wettkämpfe angehe. Man werde im kommenden Jahr wieder neu durchstarten und hoffentlich erfolgreich an den Wettkämpfen teilnehmen. Angela Schwiers berichtete als Gruppenführerin von der Wettbewerbsgruppe, die im vergangenen Jahr aufgrund diverser Ausfälle nicht in gewohnter Weise starten konnte. Schwiers dankte deshalb besonders den Kameraden, die spontan bei den Wettbewerben eingesprungen waren.

Gerätewart Rainer Kokemohr berichtete über den Zustand der Fahrzeuge, die alle einsatzbereit seien und wies auf Kleinigkeiten hin, die in Zukunft bei den Diensten und auch Einsätzen beachtet werden sollten. Zudem bedankte er sich bei der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Die Ortsfeuerwehr Kirchdorf verfügt zurzeit über 21 Atemschutzgeräteträger sowie sechs Atemschutzgeräte.

Gemeindebrandmeister Gerd Kemmann berichtete über Termine und Veränderungen bei den Kreisbereitschaften sowie über Anschaffungen in den beiden Feuerwehrtechnischen Zentralen. Kemmann betonte, wie notwendig es sei, gut ausgebildete Feuerwehrkameraden zu haben und auch die Zusammenarbeit der Feuerwehren – gerade bei Einsätzen tagsüber – sei besonders wichtig.

Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher dankte für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr und wies darauf hin, wie wichtig es sei, dass die Kameraden mit dem angeschafften Equipment auch umgehen können. Er hoffe, dass auch weiterhin großes Interesse an Lehrgängen und Weiterbildung bestehe.

Im Jahre 2015 absolvierte René Windhorn die Lehrgänge Truppmann I und Atemschutz, den Workshop für Gemeindeausbilder belegten Michael Meier und Rainer Kokemohr, das Ortsbrandmeister-Seminar Reiner Wittig. Am Motorkettensägen-Lehrgang nahmen Gerd Kemmann, Sven Wolter, Julian Plenge und Nico Harzmeier teil. Den zweiteiligen Zugführer-Lehrgang absolvierten Philipp Lahmann und Reiner Wittig.

Ortsbrandmeister Wittig beförderte Kevin Zwick zum Feuerwehrmann und Tim Nachtigall zum Hauptfeuerwehrmann.

Gemeindebrandmeister Gerd Kemmann beförderte den stellvertretenden Ortsbrandmeister Michael Meier zum Hauptlöschmeister und Ortsbrandmeister Reiner Wittig zum Oberbrandmeister. Geehrt wurden Dieter Runge für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr sowie Friedel Weber, der seit 50 Jahren in der Feuerwehr ist.

sis/ne

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