Erster Termin nach der Pause am Freitag, 11. September

Neustart für das Gebetsfrühstück

Christa und Wilfried Albers aus Kirchdorf decken den Tisch zum Gebetsfrühstück, derzeit nicht im privaten Wohnzimmer, sondern erstmals im Gemeindehaus.
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Christa und Wilfried Albers aus Kirchdorf decken den Tisch zum Gebetsfrühstück, derzeit nicht im privaten Wohnzimmer, sondern erstmals im Gemeindehaus.

Kirchdorf – Nein, es wird nicht nur für jene Dinge gebetet, die der Pastor vorträgt: Alle Teilnehmer können einen Wunsch äußern, wegen dem in der Gruppe ein stilles oder hörbares Gebet gesprochen wird. Zusammenkommen, beten, Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde und den Wohnorten teilen – das „Gebetsfrühstück“ pausierte aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen. Bis jetzt.

Am 11. September wird wieder der Tisch für das gemeinsame Mahl, die Zusammenkunft gedeckt. Allerdings sind die Teilnehmer aus dem Gebiet der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kirchdorf nicht ins private Wohnzimmer von Christa und Wilfried Albers eingeladen, sondern ins evangelische Gemeindehaus an der Marktstraße. „Hier haben wir mehr Platz, um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können“, erklärt Christa Albers.

Treffen steht jedem offen

Das Treffen stehe jedem offen, aktuell darf am Frühstückstisch aber nur Platz nehmen, wer sich vorher angemeldet hat.

Die Teilnehmer müssen sich auch einstellen auf einen leicht geänderten Ablauf: Aufschnitt und Brotaufstriche sowie alle weiteren Zutaten, mit denen Christa Albers den Start in den Tag leckerer gestalten möchte, stehen nicht mehr griffbereit auf den Tischen, sondern werden am Buffet ausgegeben.

Das Gebetsfrühstück in der Kirchengemeinde gibt es bereits seit geraumer Zeit. Und es erfreute sich reger Beliebtheit. Die Idee hatten Christa und Wilfried Albers einst mit ihrem Umzug von Diepholz vor gut acht Jahren nach Kirchdorf importiert. Ein Hauskreis sollte es sein, in dem der gemeinsam gelebte Glaube ebenso einen Platz findet wie der restliche Alltag jedes Einzelnen.

Mit dem Amtsantritt von Pastor Klaus-Joachim Bachhofer kam die Idee, einen Gebetskreis daraus zu machen – und damit war letztlich der Tisch gedeckt für das Gebetsfrühstück.

Sicherlich gebe es eine Stammgruppe an Teilnehmern, manche kennen sich und seien bisher per Fahrgemeinschaft nach Kirchdorf gekommen. Ob das auch jetzt wieder aufgenommen werde, das bleibe abzuwarten. Auch, ob manche der älteren Teilnehmer sich für diesen ersten Termin anmelden.

Das Gros sei dankbar für den Kreis, für das Angebot und freue sich auf die Treffen, die bisher immer am ersten Freitag im Monat stattfanden.

Nun also erfolgt ein Neustart nach der corona-bedingte Pause am Freitag, 11. September.

Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Christa Albers muss lachen. „Zumeist sind das Frauen, der Pastor und mein Mann Wilfried sind die einzigen Männer.“ Auch beim Hauskreis seien bereits überwiegend Frauen, die da zusammenkommen. Albers betont: Die Gruppe stehe allen Interessierten offen.

Woran das liegt, dass sich die Herren eher nicht einfinden, kann Christa Albers nicht genau festmachen: „Männer wollen vielleicht keine Schwächen zeigen.“ Denn durchaus werden im Kreis auch Sorgen besprochen und besondere Anliegen, die einem der Teilnehmer auf dem Herzen liegen, erörtert. „Das ist schon schön“, sagt Christa Albers und freut sich sichtlich auf den ersten Termin.

Für den nimmt sie noch bis zum 9. September unter Tel. 0 42 73 / 9 79 48 76 die Anmeldungen entgegen. Los geht es um 8.30 Uhr.

Pastor Klaus-Joachim Bachhofer halte eine kurze Andacht, berichte Neues aus der Kirchengemeinde. Im Anschluss folgen die Gebete, für die Gemeinde und für private Anliegen, still oder offen. Als gemeinsamer Abschluss werde das Vaterunser gebetet und anschließend beim Frühstück zwischen Marmeladentoast und Käsebrötchen das Neuste aus den Mitgliedsgemeinden der Kirchengemeinde Kirchdorf aufgetischt.

Von Sylvia Wendt

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