Neubau des Bauhofs in Kirchdorf: Bauarbeiten sind im Zeitplan

Soviel Platz, wie notwendig

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Bürgermeister Holger Könemann (3.v.r.) und Co. beim Ortstermin am neuen Bauhof.

Kirchdorf - Es ist zwar der Bauhof der Gemeinde Kirchdorf. Doch auch die anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde können auf seine Dienstleistungen zurückgreifen. Entsprechend ausgerüstet ist der Bauhof der Kommune – dringend notwendig geworden war deshalb eine neue Unterkunft für Maschinen und Menschen.

Eine Option, ein bestehendes Gebäude im Ort zu nutzen, zerschlug sich und so ebnete der Rat Kirchdorf den Weg zu einem Neubau an der Straße „Im Nordfeld“. Motto: „So, wie wir ihn brauchen“, beschreiben Wilhelm Harzmeier und Andreas Wege die Planungen. Das Bauhof-Duo verstärkt halbtags Ralf Schomburg (die andere Hälfte sieht er als Hausmeister nach dem Rechten im Rathaus). Funktionalität stand im Vordergrund der Planungen, die das Team Lohmann aus Kuppendorf durchführt.

Der Rohbau ist fertig, die Elektriker stehen in den Startlöchern. Die Fenster sind bereits eingebaut, ebenso Türen und Tore nach außen. „Wir sind gut im Plan“, sagt Rolf Lohmann beim Ortstermin und terminiert einen möglichen Umzug ins neue Gebäude auf August/September. Dann werden gut 400000 Euro verbaut worden sein für Bauhof und Außengelände mit befestigter Fläche inklusive Waschplatz, Abscheideanlage, Einfriedung und Boxen für das Schüttgutlager. Mit einem „Tag der offenen Tür“ will man sich nach der Ferienzeit vorstellen. Zum Angebot gehören wird auch die Annahme von Strauchschnitt, der jetzt unter die Grünabfallverordnung fällt.

Der Blick ins Innere offenbart auch hier Funktionalität in Grau: Geplätteter Beton auf dem Fußboden, noch staubig von den Arbeiten, am Boden zu sehen der Hohlraum für die Abflussrinne, die Wände in passgenauen Sandwichelementen zwischen 4,50 Metern und sieben Metern Höhe. Blech/ Dämmung/Blech ergeben ein Hallenklima, das zwar vor Wetterextremen schützt, sich aber nicht an Wohlfühlvorgaben wie im Eigenheim orientiert. Außerdem: Sozialräume im Mindestmaß, Platz für die Bauhofwerkstatt und das Lagergut. Bürgermeister Holger Könemann hat den Pressetermin kurzerhand „ratsoffen“ gestaltet, das Angebot nutzten Fritz Griewe und Horst Koopmann, auch Bauamtsleiter Günther Dahm – sie zeigten sich ebenso zufrieden wie Könemann mit dem Stand der Arbeiten. Ein Bau, der in zehn Jahren auch noch ausreiche für die Aufgaben. Diskutiert werden müsse noch die Einbruchsicherung des Gebäudes, das ist einhellige Meinung. Harzmeier, Wege und Schomburg sind derweil weiterhin im Gebiet der Samtgemeinde unterwegs. Auf dem Außengelände muss nämlich auch der Restmüllcontainer Platz finden. Die Bauhofmitarbeiter werden gerufen, wenn illegal entsorgte Dinge aufzulesen sind. Was zum Beispiel? „Alles“, heißt es: Reifen, Kühlschränke, Computer, Fernseher – ein bis zwei Container können jährlich gefüllt werden. Ein Maß, das sich gerne künftig verringern darf. Zugunsten einer Grünabfallsammelstelle, wünscht sich Bürgermeister Könemann

sis

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