Veränderte Straßennutzung

Neuer Radfahrstreifen auf der Uchter Straße in Kirchdorf

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Bürgermeister Holger Könemann weist auf die veränderten Verkehrsreglungen in der Uchter Straße in Kirchdorf hin. Hier wurde ein Radfahrstreifen eingerichtet.

Kirchdorf - Was ist, wenn der Radweg plötzlich endet, aber die Schule noch nicht in Sicht ist?

Die Gemeinde Kirchdorf hatte im Jahr 2016 bereits nachgefragt, ob auf der Uchter Straße (L 349), ein Radfahrschutzstreifen aufgebracht werden könnte – beidseitig. Das wurde seinerzeit abgelehnt: Dafür sei die Fahrbahn zu schmal.

Das Thema war allerdings im Dezember 2017 erneut zu prüfen für die Verkehrssicherheitskommission, bestehend aus Vertretern des Landkreises als zuständiger Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und der Straßenmeisterei. Erkenntnis nun: Es sei möglich, einen solchen Radfahrerschutzstreifen einzurichten – allerdings nur einseitig, vom Anwesen Langhorst bis zur Einmündung in die Bahrenborsteler Straße. 

Die Mindestbreite für den Schutzstreifen betrage allerdings 1,25 Meter. Angesichts der Fahrbahnbreite der Uchter Straße bedeutete das, dass der Mittelstreifen entfernt werden musste. Damit wurde die Fahrbahn schmaler gemacht.

Auf dem Radstreifen gilt Parkverbot

Die Straßenmeisterei Uchte hat die Piktogramme mit dem Radfahr-Symbol (und Richtungspfeile) jetzt aufgebracht. Der Schutzstreifen für die Radler bedeutet ein paar Änderungen in der Fahrweise für die Fahrer motorisierter Vehikel. 

Zum Beispiel das Parkverbot: Kraft Straßenverkehrsordnung, gilt es auf der Seite des Schutzstreifens im gesamten Abschnitt ab Langhorst bis zur Einmündung in die Bahrenborsteler Straße. Kurzfristig dürfe gehalten werden, etwa zum Ein- und Aussteigen, zum Be- und Entladen. Nicht länger als drei Minuten.

Neben dem Schutzstreifen könnte auf der Fahrbahn geparkt werden – allerdings würden die auf der Fahrbahn abgestellten Fahrzeuge den Verkehr behindern.

Autos dürfen nicht einfach auf den Radweg ausweichen

Auf der anderen Straßenseite, in die Richtung aus dem Ort heraus, sei der dortige Fuß- und Radweg zu benützen, erklärt Bürgermeister Holger Könemann. Aufgrund der schmaleren Fahrbahn müsse im Begegnungsverkehr auf der Fahrbahn entsprechend Rücksicht genommen werden. Autofahrer könnten nur auf den Radfahrstreifen ausweichen, wenn dort kein Radler fahre, erklärt Könemann.

Insbesondere Radler aus dem Ortsteil Kuppendorf könnten nun durchgehend auf geschützten Abschnitten nach Kirchdorf fahren – wie von den dort wohnenden Bürgern seit Langem gewünscht. - sis

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