Rat Kirchdorf ebnet den Weg für weitere Projekte

Nachtragshaushalt umfasst Gelder für Neugestaltung der Dorfmitte

Die Pläne für den Umbau der Kirchdorfer Ortsmitte, der bis Ende Oktober angeschlossen sein soll.

Kirchdorf - Wer so viele Pläne umsetzt, der braucht dafür auch Geld: Der Rat Kirchdorf votierte am Montagabend einstimmig für den Nachtragshaushalt 2016. Veränderungen stehen nicht im Ergebnishaushalt (Erträge und Aufwendungen sumieren sich auf rund 4,3 Millionen Euro), sondern im Finanzhaushalt: Einzahlungen erhöhen sich um 405.000 Euro auf 4.859.000 Euro, die Auszahlungen erhöhen sich um 565.000 Euto auf 5.600.900 Euro.

525.000 Euro sind für die Neugestaltung des Bereiches Rathausstraße/Lange Straße geplant. Für den Umbau fließen, so die Zusage, Zuschüsse in Höhe von 225.000 Euro aus Dorferneuerungsmitteln. Im Juli werden erste Baumaßnahmen anlaufen: „Die Wasserversorgung Sulinger Land prüft Wasserleitungen und ersetzt sie, wenn notwendig“, erklärte Bürgermeister Holger Könemann. Der gesamte Umbau der Kirchdorfer Dorfmitte soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein – rechtzeitig vor dem Kirchdorfer Herbstmarkt.

Das neue Baugebiet „Am Berge“ kommt gut an: Vier Grundstücke verkauft, für die anderen beiden Vormerkungen – das macht den zügigen Bau der Erschließungsstraße notwendig. Kosten in Höhe von 100. 000 Euro stehen nun im Nachtragshaushalt.

Die neuen Parkfläche am Naturfreibad soll nun nicht gepflastert werden: Vielmehr soll hier eine Parkwiese entstehen, die leicht zu pflegen ist: „Befestigt mit magerem Sand, Splitt oder ähnliches obendrauf und dann ansäen“, erläutert Könemann den Plan. Eingespart würden dadurch 50.000 Euro. Zusätzlich als Einnahme verbucht werden 180.000 Euro im Nachtragshaushalt – eine Rückzahlung durch den Landkreis Diepholz für die Vorfinanzierung des Radwegebaus in Kuppendorf durch die Gemeinde Kirchdorf.

Nach solchen Ausgaben kehre im kommenden Jahr wohl wieder mehr Ruhe in der Kirchdorfer Haushaltskasse ein, kündigte Könemann an. Allerdings habe die Kommune immer noch gut 1,3 Millionen Euro „auf der hohen Kante“, sodass weitere Ausgaben, besonders für Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung, möglich wären. Auf den Weg gebracht ist auch die Flurbereinigung Kirchdorf. Hier wolle man aber zwischen den Bereichen Kirchdorf und Scharringhausen trennen und keine gemeinsame Flurbereinigung durchführen.

Zunächst werde man sich um Kirchdorf kümmern, der Arbeitskreis tage dazu erstmals am 15. September, eingeplant hat der Rat in den Nachtragshaushalt 150.000 Euro „für den möglichen Ankauf von weiteren Grundstücken“ – um „Handlungsraum zu haben, bei anstehenden Maßnahmen für die Flurbereinigung“, so Könemann. - sis

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