Gemeinde Barenburg will neue Fläche mit einem Träger entwickeln

Nachfrage nach Bauplätzen schwankt

Die Gemeinde Barenburg lässt ein Immissionsgutachten erstellen, um potenzielle Bauareale auf dem gesamten Gemeindegebiet (
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Die Gemeinde Barenburg lässt ein Immissionsgutachten erstellen, um potenzielle Bauareale auf dem gesamten Gemeindegebiet (

Barenburg – Und erneut fragte ein junger Einwohner: Was ist denn jetzt mit einem Bauplatz in Barenburg? Aktuell sind alle Bauplätze vergeben. Aber: Im Haushaltsplan der Gemeinde Barenburg für das Jahr 2022 eingestellt sind 7 500 Euro für ein Immissionsgutachten, das das gesamte Gemeindegebiet unter die Lupe nehmen soll. So könne festgestellt werden, welche Bereiche eventuell als Baugebiet beziehungsweise für eine Lückenbebauung in Frage kämen.

Das Immissionsgutachten ist wichtig, denn aufgrund der aktuellen Gesetzeslage sind längst aufgegebene alte Hofstellen immer noch als landwirtschaftliche Betriebe registriert – und sind „drumherum“ Immissionsgrenzen „gesetzt“, die eine neue Nutzung zur (Wohn)Bebauung verhindern oder erschweren.

Mit einer – noch nicht näher definierten – Fläche sei die Gemeinde indes aktuell bereits in Verhandlungen eingestiegen. Favorisiert wird die Zusammenarbeit mit einem Träger.

Aufgrund der aktuell prekären finanziellen Situation solle der Träger aktiv werden, die Gemeinde und die Samtgemeinde würden sich um die notwendigen Bebauungspläne und Flächennutzungspläne kümmern.

So würde der der Haushalt der Kommune nicht finanziell belastet. Soll heißen: Käufer, Eigentümer und Vermarkter sei der Träger. Was aber passiert mit den bisherigen Bauinteressenten? „Die bisherigen Interessenten auf der Liste bleiben auf der Liste“, erklärt Bürgermeister Lars Röper.

Allerdings sei es so, dass durchaus, aufgrund der aktuell hohen Baupreise, etliche Bauwillige ihre Pläne zurückgezogen haben, berichtet Fachbereichsleiter Michael Kopecki, zuständig für die Bauanfragen im Gebiet der Samtgemeinde Kirchdorf. Seit Monaten habe er keine neuen Namen mehr auf die Liste setzen können, im Gegenteil, einige hätten darum gebeten, von der Liste genommen zu werden. Dennoch: Für Bauwillige, die im Flecken heimisch werden (oder bleiben) möchten, werde auch in der Gemeinde Barenburg gearbeitet. Nicht zuletzt durch die Überprüfung, wo eine Lückenbebauung möglich sei, erklären Kopecki und Röper unisono.   sis

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