Musik und Gesang beim Weihnachtsprogramm in Varrel

Stimmiges im Küsterhaus

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Die Protagonisten, die „Weihnachten im Küsterhaus“, zu einer besinnlichen Einstimmung auf die Festtage machten.

Varrel - Von Gerhard Kropf. Er freue sich, dass er wieder dabei sein könne, sagte der Freistätter Autor Kurt H. Möller zu Beginn der Weihnachtsveranstaltung im Küsterhaus in Varrel, nachdem im Vorjahr ein Unfall am Veranstaltungstag seine Teilnahme verhindert hatte.

Mit ihm freute sich die „Küsterhaus-Weihnachtsgemeinde“, die in so großer Zahl erschienen war, dass die gestellten Stühle nicht ausreichten und noch weitere eilends herbeigeschafft werden mussten. Nachdem alle Platz gefunden hatten, eröffnete das Küsterhausensemble mit der Pastorale von Arcangelo Corelli das musikalische Programm. Das junge Ensemble besteht überwiegend aus jungen Musikern um Dr. Ulrike Küster, die zur Weihnachtsveranstaltung im Küsterhaus aus diesen jungen Künstlern ein Orchester formt, das mit ihr gemeinsam musiziert. Sie spielten in diesem Jahr unter anderem drei Sätze aus Vivaldis Doppelkonzert, wobei Ulrike Küster, Jan Bockhop, Vera Wiese-Herzhoff, Sibylle Baalmann, Felix Zehner und Weking Schröppe als Solisten glänzten.

Ein Kanon von Johann Pachelbel und die Pastorale von Johann Sebastian Bach komplettierten das musikalische Programm des Ensembles. Einige Mitglieder des Orchesters sangen gemeinsam das moderne Weihnachtslied „Stern von Bethlehem“, (Text und Melodie: Ensemblemitglied Cornelia Schröder), dessen Solopartie Sabine Kanitz übernommen hatte. Aber auch traditionelle Weihnachtslieder wurden gemeinsam gesungen: „Alle Jahre wieder“ und „Oh du fröhliche“. Die Musik umrahmte die lyrischen Texte und heiteren und nachdenklichen Erzählungen von Kurt H. Möller. In voller Länge konnte man hier die Titelgeschichte aus seinem neuen Weihnachtsbuch „Engel im Pelzmantel“ hören, die kürzlich in Ausschnitten auch im NDR gesendet wurde. Die beiden heiteren Geschichten „Vom Himmel hoch“ und „Der Baptistenbischof“ trugen ebenso wie die nachdenkliche Erzählung „Hätte ich doch“ zu einer besinnlichen Stimmung bei. Mit lyrischen Gedanken unter dem Titel „Noch immer strahlt der Stern“ beendete Kurt H. Möller seine Vorträge. Wie in jedem Jahr vor Weihnachten dankte der Vorsitzende des Vereins Kultur im Küsterhaus allen Akteuren mit einer Rose und verteilte kleine Geschenke an die Helfer, die auch im zurückliegenden Jahr viel Arbeit für das Küsterhaus geleistet hatten. Das Publikum lobte durch seinen Applaus vor allem Jürgen Müller, Marlies Westermann, Anke Gerdes, Rosi Krüger, Regina Langhorst, Annegret Stieglitz, Marion Sudenn, Hannelore Tacke und Petra Weibel, weil sie das Küsterhaus zu jeder Veranstaltung mit viel Aufwand stimmungsvoll schmücken und die Besucher in den Pausen stets mit besonderen kullinarischen Hochgenüssen verwöhnen.

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