Arbeiten beginnen am 4. Mai

Ortsbrandmeister Grewe stellt Umbaupläne vor

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Der Umbau des Feuerwehrhauses in Dörrieloh beginnt am 4. Mai.

Dörrieloh – Die Ortsfeuerwehr Dörrieloh nutzt die ehemalige Schule in dem Varreler Ortsteil seit etwa 25 Jahren als Feuerwehrgerätehaus – und stößt räumlich mittlerweile auf Grenzen. Ortsbrandmeister Thorsten Grewe verdeutlicht: „Wir haben derzeit 45 aktive Mitglieder, aber nur für 32 Personen Umkleidemöglichkeiten.“ Mehr Platz soll ein Umbau schaffen, der die ehemalige Lehrerwohnung einbezieht.

Die steht seit einigen Monaten leer, „der letzte Mieter hat sie in einem katastrophalen Zustand hinterlassen“, berichtet Grewe. „Es bot sich an, diese Räume für die Erweiterung zu nutzen.“ Die Pläne dafür sind, mit fachlicher Unterstützung durch die Kirchdorfer „Koop + Lohmann“ Planungsgesellschaft, geschmiedet: Grewe stellte sie am Montag im Rahmen eines Informationsabends im Feuerwehrhaus vor, zu dem sich rund 40 Interessierte – Feuerwehrmitglieder, Ratsangehörige und weitere Einwohner – einfanden.

Neben zusätzlichen Umkleideräumen für Damen und Herren sollen ein neuer Aufenthaltsraum, ein Lagerraum für die Jugendfeuerwehr, ein Werkstattbereich, eine Teeküche sowie neue Damen- und Herrentoiletten entstehen. Der rechte Teil des Gebäudes mit der Fahrzeughalle – eine ehemaliger Klassenraum – wird per Durchbruch mit der Wohnung verbunden. 

Zum Infoabend kamen rund 40 Interessierte.

Das Umbauprojekt spielt sich im Wesentlichen im Erdgeschoss ab, „das Obergeschoss wird gedämmt, aber eine Nutzung, zumindest über der derzeitigen Wohnung, ist nicht vorgesehen. Den Treppenaufgang verschließen wir in Leichtbauweise.“ Zuvor befand sich der Schulungsraum über der Fahrzeughalle. Im Erdgeschoss gibt es dafür lediglich zwei Quadratmeter mehr an Grundfläche, „aber dadurch, dass wir oben Dachschrägen haben, ging einiges an Platz verloren. Der neue Schulungsraum wird auch nach modernen Anforderungen gestaltet, bekommt zum Beispiel einen Beamer. Uns schwebt vor, den bisherigen Schulungsraum oben der Jugendfeuerwehr zur Verfügung zu stellen, die hat derzeit keinen eigenen Raum.“

200 000 Euro hat der Rat der Samtgemeinde Kirchdorf für das Vorhaben in den aktuellen Haushalt eingestellt. „Trotz dieses Betrages wird einiges an Eigenleistung der Mitglieder notwendig sein, um alles in dem gesteckten Kostenrahmen realisieren zu können“, weiß Thorsten Grewe. Eine neue Heizung, Fliesen- und Bodenbeläge, Fenster und Türen, Trockenbau- und Dämmarbeiten seien die größten Ausgabeposten, „vorher müssen wir jedoch die alten Deckenverkleidungen, Bodenbelege, Tapeten, Fenster und Türen sowie die alten Heizkörper rausreißen und schaffen die Mauerdurchbrüche.“ 

Der künftige Zuschnitt des Erdgeschosses.

Für diese Arbeiten setze das Kommando auf die Tatkraft der Feuerwehrmitglieder, „aber natürlich würden wir uns auch über die Unterstützung der Dörrieloher Einwohner sehr freuen.“ Was das anbelangt, ist der Ortsbrandmeister ganz optimistisch: „Bei der Informationsveranstaltung haben sich Freiwillige auf der Helferliste eingetragen, einige hatten auch schon im Vorfeld angeboten, uns zu unterstützen, zum Beispiel, wenn schweres Gerät gebraucht wird.“

Für die fachliche Arbeit wolle die Ortsfeuerwehr nach Möglichkeit auf Firmen aus der näheren Umgebung zurückgreifen. Die Samtgemeinde hat dem Kommando die „Regie“ für das Umbauprojekt inklusive der Auftragsvergabe überlassen – was Sinn macht, um den ehrenamtlichen Einsatz und die Arbeiten der Profis, auch zeitlich, aufeinander abzustimmen. „Die Firma ,Koop + Lohmann‘ steht uns dabei fachlich zur Seite.“

Die beiden ersten Arbeitseinsätze sind für die Samstage 4. und 18. Mai, jeweils von 8.30 Uhr bis 16 Uhr, geplant. Grewe: „Die nächsten Termine werden jeweils nach Baufortschritt geplant und rechtzeitig kommuniziert.“ Ziel sei, den größten Teil des Umbaus bis zum Jahresende zu realisieren.  ab

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