Lob, Dank und Witze 

Marktempfang der Gemeinde Kirchdorf bleibt ein Platz zum Austausch

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Bürgermeister Holger Könemann bei der Eröffnung des Marktempfangs.

Kirchdorf - Vieles wird erneuert, verändert – nur der Marktempfang der Gemeinde Kirchdorf bleibt. Am zweiten Mittwoch im November, 10 Uhr, zeigen die Blasmusiker lautstark an, wo das Rathaus steht. Hier kommen Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Handel und Banken, Kirche und Anwohner zusammen. Der eine nennt es ins Gespräch miteinander kommen, der andere netzwerken. Zum Lösen der Zungen wird Winterkaffee serviert, dem, der nicht aufpasst.

Bürgermeister Holger Könemann begrüßt die zahlreichen Gäste, die auch wiederkommen, wenn sie mal im Zentrum eines Witzes auf ihre Kosten stehen. Da bereits zwei Tage Markt absolviert sind, gibt es erste Resoanz seitens der Schausteller: Die seien sehr zufrieden, teilt Könemann mit. Und schickt ein Lob ab die Marktmeister Gerd Schumacher, Wilhelm Harzmeier und Horst Meyer, für deren „enormen Einsatz“. Dass der Markt auch im 185. Jahr in der Ortsmitte stattfinden kann, sei den Anwohner zu verdanken, so Könemann.

Gerd Kemmann alias „Anton Knüppelmeier, CSU, aus Bayern“.

Das mit dem „miteinander reden“ bittet der Hausherr, Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, fröhlich zu unterlassen: „Wir wollen die Zuschüsse“. Darüber können die anwesenden Gemeindechefs der umliegenden Kommunen herzhaft lachen. Eingeladen seien viele Menschen, die sich morgensh entscheiden, etwas für die Gemeinschaft zu tun. „Wir kriegen hier gut was hin, mit Blick auf Länder wie Frankreich, England, Ungarn Österreich und nun auch den USA“, kommentierte Kammacher das Engagement der lokalen Politiker.

Volker Meyer, stellvertretender Landrat, bestätigt das mit seiner Überraschung darüber, dass „mitten im kleinen Ort Kirchdorf“, mitten in der Woche so ein Markt auf die Beine gestellt werde. Pastor Joachim Bachhofer, seit wenigen Monaten im Amt, hatte vom Markt bereits zigfach gehört – und seine Wichtigkeit erkannt. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit von Kirche und Politik. Könemann und Bachhofer probierten das nach dem Empfang gleich mal in der „Blitzbahn“ aus.

Damenrunde mit Geburtstagskind in der Mitte.

Mit Spannung erwartet wird seit zehn Jahren der Auftritt von Gerd Kemmann. Der 53-jährige Kirchdorfer ist als Kunstfigur „Alois Knüppelmeier, CSU-Abgeordneter aus Bayern“, großzügig im Verteilen: Ortsumgehung Barenburg, der neu gestaltete St.-Calais-Platz in Kirchdorf, und die Gegenveranstaltung zum Herbstmarkt im Mittelzentrum, die am Sonntag „wieder in die Hose gegangen ist“, kommentiert Knüppelmeier. Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb guckte gleich nach, ob verkaufsoffener Sonntag und Herbstmarkt auch 2017 zusammentreffen: Nein. Puh. In Erinnerung bleiben werde der gemeinsame Tag der offenen Tür von neuem Bauhof, Anbau Feuerwehr und zweitem Heimatmuseumshaus – weil in letzterem nach zehn Minuten, aller Planung zum Trotz, der Kuchen aus war. 

Kirchdorfer Markt am Mittwoch

Irritiert war Knüppelmeier ob der 18 Punkte umfassenden Leistungen, die die CDU im Wahlflyer aufgelistet hatte: „Wenn die Kandidaten nach Feierabend noch soviel leisten können, warum brauchen wir da noch eine Verwaltung?“ Nach 90 Minuten ist Schluss – und Zeit für einen Rundgang über den Markt und durch die große Gewerbeschau, nicht wenige bleiben deutlich länger. Am Nachmittag strömten erneut auch die interessierten Bürger nach Kirchdorf. 

185. Kirchdorfer Herbstmarkt

sis

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