Rat schultert Mehrkosten für Freibadsanierung und Unterhaltung

Barenburg: Letzter Badetag am 12. September

Die Sanierung des Flachdachs im Freibad fiel umfangreicher aus, als geplant. Archiv
+
Die Sanierung des Flachdachs im Freibad fiel umfangreicher aus, als geplant. Archiv

Barenburg – Das Wichtigste zuerst: Der letzte Badetag im Freibad Barenburg ist in dieser Saison der 12. September. Das teilte Bürgermeister Hermann Dencker in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mit. Insgesamt hätten die Schwimmkurse 108 Teilnehmern Platz geboten, zusätzlich habe es noch einen Auffrischerkurs gegeben, den zwei Sportlehrer der Grundschule Kirchdorf durchgeführt hätten.

Das Thema Freibad stand auch ganz offiziell auf der Tagesordnung. Das Flachdach musste saniert werden. Die Sanierung konnte noch vor der Öffnung abgeschlossen werden. Allerdings: Die geplanten Arbeiten sollten nicht reichen und konnten in dem Umfang auch nicht in Eigenleistung durch die Mitglieder des Fördervereins durchgeführt werden. Stattdessen musste eine Fachfirma beauftragt werden. 2020 waren die Dachmatten ausgewechselt worden, doch es regnete durch in die Umkleiden und in den Kiosk. In Zahlen ausgedrückt: Da sich die tatsächlichen Kosten auf fast 45000 Euro beliefen, musste der Gemeinderat über weitere finanzielle Mittel beschließen, für rein „investive Maßnahmen“ waren 25 000 Euro bereitgestellt. Einstimmig wurden für diese als „Unterhaltungsmaßnahme“ eingestuften Arbeiten 45 000 Euro vom Konto für die „Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens“ bereit gestellt, sodass dessen Rahmen nun ausgeschöpft ist.

Für den Betrieb des Barenburger Freibades werden im laufenden Haushaltsjahr noch Kosten in Höhe von rund 25 000 Euro erwartet, erklärte Bürgermeister Hermann Dencker. Dieser Betrag sei ist daher überplanmäßig bereitzustellen.

Dencker kündigte an, dass die Bepflanzung im Rahmen der Ortsdurchfahrt noch in diesem Herbst erfolgen solle. Die Arbeiten seien derzeit ausgeschrieben. Das gelte auch für die Straßenlampe im Bereich Bodingsweg, hier interessierte sich der Rat für ein Angebot mit einer Solarleuchte.

Einstimmig gefasst wurde der Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes Nummer 8 „Dicke Teich“. Der Bereich umfasst das Areal rund um das Einkaufszentrum „Fritz“. Ein Investor schilderte dem Gremium seine Idee für eine mögliche neue Nutzung mit Wohneinheiten. Noch seien die Verträge allerdings nicht unterschrieben.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, in dem wir die dafür notwendige B-Planänderung vorgenommen haben“, erklärte Hermann Dencker nachdem der Ratsbeschluss gefasst worden war. „Wir wünschen uns, dass es weiterhin eine Begegnungsstätte im Flecken bleibt.“

Eine andere ehemalige Begegnungsstätte, die ehemalige Sparkasse zwischen historischem Speicher und Gemeindehaus, wäre wieder frei zu vermieten, erklärte Hermann Dencker.

Von Sylvia Wendt

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Meistgelesene Artikel

Diepholz: Radmuttern an Streifenwagen gelöst – Polizei ermittelt

Diepholz: Radmuttern an Streifenwagen gelöst – Polizei ermittelt

Diepholz: Radmuttern an Streifenwagen gelöst – Polizei ermittelt
Achtung: Vollsperrung der B51 ab Montag

Achtung: Vollsperrung der B51 ab Montag

Achtung: Vollsperrung der B51 ab Montag
Baustelle B 214: Groß Lessen ist bald „wieder erreichbar“

Baustelle B 214: Groß Lessen ist bald „wieder erreichbar“

Baustelle B 214: Groß Lessen ist bald „wieder erreichbar“
Bezirksschornsteinfeger Hermann Garbe hängt Zylinder an den Nagel

Bezirksschornsteinfeger Hermann Garbe hängt Zylinder an den Nagel

Bezirksschornsteinfeger Hermann Garbe hängt Zylinder an den Nagel

Kommentare