Vereinsteam des Küsterhauses in Varrel versucht, Veranstaltungen und Vorgaben miteinander zu vereinbaren

Konzert und Hochzeit „auf Probe“

Dekoration zur Hochzeit im Küsterhaus in Varrel (vor Corona).
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Dekoration zur Hochzeit im Küsterhaus in Varrel (vor Corona).

Varrel – Was macht das Team des Küsterhauses in Varrel? Wie geht es weiter dort mit dem Kulturprogramm? Und den Hochzeiten? Im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Varrel ist es auch wieder möglich, das Küsterhaus ohne abenteuerliche Baustellen-Sandhaufen-Umwege zu erreichen. Nachgefragt beim Vorsitzenden des Vereins Kultur im Küsterhaus Varrel, Gerhard Kropf.

Gerade erst hätten die Mitglieder ihre Jahreshauptversammlung abgewickelt, unter Einhaltung der coronabedingten Auflagen. Der alte Vorstand bleibt auch der neue und damit Gerhard Kropf Vorsitzender, Dr. Ulrike Küster 2. Vorsitzende, Jürgen Müller Kassenwart und Marlies Westermann Schriftführerin.

Vorstand und Mitglieder diskutierten die Frage, ob und wie Veranstaltungen im Küsterhaus unter Coronabedingungen stattfinden können, intensiv. Das Küsterhausensemble übe nach einer Unterbrechung wieder für das Komponistenporträt – einzeln und mit genügend Abstand zur Übungsleiterin Dr. Ulrike Küster. Aber: „Die für den 28. September geplante Veranstaltung, die dem Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky gewidmet sein sollte, kann nicht stattfinden“, erklärt Gerhard Kropf. Der Grund: Die notwendigen Abstände zwischen den vielen Mitwirkenden könnten nicht eingehalten werden, wenn auch noch Platz für das Publikum bleiben soll. Kropf nennt als neuen Termin für das Komponistenportrait September 2021.

Yashima Duo gastiert am 19. Oktober

Stattfinden solle indes das für den 19. Oktober geplante Klassikkonzert mit dem Yashima Duo. „Als Versuch“, kündigt Kropf an. Bei nur zwei Mitwirkenden, die nicht singen, könnten zwischen 20 und 30 Zuhörer ins Küsterhaus kommen. Hiroto Yashima (Violine) und Miwako Yashima (Violine und Viola) spielen Werke von Vivaldi, Mozart, Sarasate, Paganini, Piazzolla und anderen.

Und eine Hochzeit im Küsterhaus? Ginge das? „Jetzt wieder“, sagt Kropf. Seit dem Frühjahr habe das Trauungsteam pausiert, wolle Brautpaaren jetzt wieder ermöglichen, sich im Küsterhaus trauen zu lassen.

Neben den beiden Brautleuten und der Standesbeamtin können bis zu 20 weitere Personen der Zeremonie beiwohnen. Sie müssen vorher namentlich benannt werden, weitere Coronabedingungen seien einzuhalten. Da die Trauungszeremonie relativ kurz sei und hierbei nicht gesungen werde, würden die Lüftungsmöglichkeiten im Küsterhaus zu dieser Jahreszeit ausreichen, heißt es seitens des Teams.

Nachgefragt in Barenburg: Würde Heiratswilligen auch der historische Speicher zur Verfügung stehen? „Durchaus“, sagt Christa Habelmann vom Verschönerungs- und Heimatverein Barenburg. Auch hier würden besondere Vorgaben einzuhalten sein, die Räumlichkeiten erlauben neben dem Brautpaar maximal zehn weitere Personen (für die Maskenpflicht gelte). Getränke würden nicht gereicht und der Speicher sei unmittelbar nach der Zeremonie zu verlassen.

Das Küsterhaus-Team will die ersten Termine nun abwarten – und im Oktober Zwischenbilanz ziehen, Erfahrungen austauschen. Dann soll entschieden werden, ob und wie mit den Trauungen und dem Kulturprogramm weiter geht.

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