Konzert mit Gerd Langwald und Freunden begeistert die Fans im Kirchgarten

Eine musikalische Sommernacht

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Gerd Langwald, Kathi Junker, Pete Haywood, Siggi Lohmeyer und Uli Werner (außerhalb der Bühne) beim Sommerkonzert im Kirchdorfer Kirchgarten.

Kirchdorf - Einen „Bombenabend“ bei bestem Sommerabendwetter im Kirchdorfer Kirchgarten versprach Friedrich Orth den etwa 250 Gästen bei der Begrüßung, und es wurde auch ein langer Abend, denn bis gegen zwei Uhr morgens sorgten Gerd Langwald (Gitarre) und seine Friends Siggi Lohmeier (Bassgitarre) und Pete Haywood (Schlagzeug) mit Oldies, Pop, Rock‘n‘Roll und Country für allerbeste Stimmung. Mit den Titeln weckten die Künstler bei den meist schon etwas älteren Zuhörern Erinnerungen an die Musik der vergangenen Jahre. Hits von Dirk Busch („Liebst Du auch den rauen Wind“), Peter Maffay („Und der Wind erzählt ein Lied“), Neil Diamond („Soolaimon“) und Bernd Clüver („Der Junge mit der Mundharmonika“), leiteten den Abend mit eher getragener Musik ein, bevor mit „Cotton Fields“ an Udo Jürgens erinnert wurde, dessen Todestag am 21. Dezember mit dem Geburtstag von Gerd Langwald zusammenfällt. Wunderkerzen, vom KunstKulturForum Kirchdorf bei Einbruch der Dunkelheit verteilt, verstärkten die heitere Stimmung.

Zu den Freunden von Gerd Langwald zählt auch Uli Werner aus Lübbecke, einer der Moderatoren des Internetradios KTL, der Sender hat sich auf Oldies spezialisiert. Werner fügte sich für einige Stücke mit seinem Keyboard in das Trio ein, und er hatte seine Stieftochter Kathi Junker mitgebracht, die zuerst Saxofon spielte, bevor sie als Sängerin das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss. Mit ihrer Stimme, die viele an die von Amy Winehouse erinnerte, sang sie unter anderem „Summer Wine“, „Stumblin' in“ und „A night like this“. Für das Publikum war das der absolute Höhepunkt des Abends. Reichen Beifall erhielten auch zwei Spielleute, die das Publikum ins 19. Jahrhundert zurückversetzten. Spielmann Richard alias Rüdiger Lusmöller und die Magd Lotte alias Kerstin Speckmeier, sonst in Levern für Stadtführungen zuständig, bemächtigten sich des „Teufelswerks“ Mikrofon und gaben ein Sauflied, ein Straßenräuberlied und „Dat Du mien Leefsten büst“ zum besten. Gerd Langwald hatte mehrfach schon „Rudelsingen“ in Aussicht gestellt, die beiden Spielleute leiteten mit „Herrn Pastor sien Kau“ diesen Part ein, den Langwald und Freunde mit „Take me home“ fortsetzten. Wie groß das Repertoire ist, das Langwald, Pete Haywood und Siggi Lohmeier in mehr als 40 Jahren Bühnenerfahrung erarbeitet haben, zeigt sich immer dann, wenn sie, wie auch dieses Mal nach Mitternacht, Wünsche des Publikums erfüllen. Das nächste Mal, darauf können sich die Fans schon freuen, werden Uli Werner und Kathi Junker wieder dabei sein. Das haben sie versprochen.

gk

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